Stefan Ruzowitzky

Lesermeinung
Geboren
25.12.1961 in Wien, Österreich
Alter
59 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Er gilt als einer der großen Hoffnungsträger der österreichischen Filmszene: Der Wiener Regisseur und Drehbuchautor Stefan Ruzowitzky, der für seine Langfilme bereits mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt wurde. Nach Abschluß seines Studiums der Theaterwissenschaften und Geschichte in Wien und dem Besuch von Workshops und Seminaren bei Syd Field, Zdenek Mahler, Vittorio Storaro und Vilmos Zsigmond realisierte er in der ersten Hälfte der 80er Jahre zunächst Theaterprojekte, etwa für das Museum für Moderne Kunst in Wien und die Ars Electronica, sowie Hörspiele für den ORF (Buch). Ab 1987 arbeitete Ruzowitzky als freier Regisseur und Autor beim Fernsehen und stellte zahlreiche Dokumentationen, Reportagen und Kurzfilme her. Wenig später wagte er sich erstmals an Werbespots und Videoclips (u.a. für die Scorpions, No Mercy, 'N SYNC, Die Prinzen).

Direkt für sein Langfilm-Debüt "Tempo" (1997, mit Xaver Hutter, Nicolette Krebitz und Dani Levy in den Hauptrollen) erhielt Ruzowitzky den Promotional Award des Max-Ophüls-Festivals. "Die Siebtelbauern", seine zweite Regiearbeit, wurde 1998 mit dem Max-Ophüls-Preis, dem Tiger Award (Bester Film Rotterdam 1998), dem Krzysztof-Kieslowski-Preis für den besten Europäischen Film in Denver und dem Preis für den besten Film in Potsdam 1998 und in Genf ausgezeichnet. Der Regisseur über "Die Siebtelbauern": "Ich siedle Menschen mit großen Gefühlen und abenteuerlichen Erlebnissen in den Bilderwelten des Heimatfilms an - und erzähle eine Geschichte, in der sich sowohl Anklänge an Bertoluccis '1900 - Gewalt, Macht, Leidenschaft' wie auch an Leones 'Spiel mir das Lied vom Tod' finden. . . . Ich mag das große Gefühlskino und dessen Pathos, grandiose Ausstattungen und Kostüme."

Außerdem war "Die Siebtelbauern" 1998 der österreichische Oscar-Beitrag für die Kategorie bester ausländischer Film, erhielt beim Filmfestival Valladolid einen FIPRESCI-Preis (ehrende Anerkennung) und einen Silver Spike sowie den Förderpreis des NDR. Im Jahr 2000 erhielt Stefan Ruzowitzky den Erich-Neuberg-Preis. Nachdem im selben Jahr "Anatomie" (1999) in den Kinos erschien und den Publikumspreis des Deutschen Filmpreises für den Kinofilm des Jahres und die Schauspielerin des Jahres Franka Potente erhielt, arbeitete er 2001 an der Komödie "Die Männer Ihrer Majestät", in der er wieder auf die Schauspielkunst von Nicolette Krebitz setzte. 2003 drehte der Regisseur mit seinem Team den Fortsetzungsfilm "Anatomie 2". Gut gelungen ist auch sein Drama "Die Fälscher" (2006), das Ruzowitzky mit ausgezeichneter Besetzung nach wahren Begebenheiten inszenierte und der 2008 mit dem Oscar als bester nichtenglischsprachiger Film ausgezeichnet wurde. Ebenfalls 2008 drehte er den Kinder-Fantasyfilm "Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch".

Stefan Ruzowitzky lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Wien.

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