Devid Striesow

Seit 2013 ermittelt Devid Striesow am Saarbrücker "Tatort". Vergrößern
Seit 2013 ermittelt Devid Striesow am Saarbrücker "Tatort".
Fotoquelle: SR/Manuela Meyer
Devid Striesow
Geboren: 01.10.1973 in Bergen auf Rügen, Deutschland

Er gilt als Vollblutmime, der jeder seiner Figuren mit seinem differenzierten, unnachahmlichen Spiel überzeugend Leben einzuhauchen weiß: Devid Striesow, der nach seinem Schulabschluss die renommierte Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin besuchte, die er 1999 erfolgreich abschloss. Danach sah man den Rügener zunächst auf verschiedenen deutschen Bühnen wie etwa am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Renaissance Theater und am Schauspielhaus Düsseldorf. Den "Woyzeck" etwa gab er unter der Regie von Laurent Chétouane in Hamburg, in Düsseldorf sah man ihn als "Der Prinz von Homburg" und als "Hamlet". Weitere Bühnenauftritte hatte er in "Don Carlos", "Wie es euch gefällt", "Ein Sommernachtstraum" und "Macbeth". Seine Rollen spielte er dabei so überzeugend, dass ihn die Zeitschrift "Theater heute" 2004 zum Nachwuchsschauspieler des Jahres kürte. Darüber hinaus wurde Striesow ebenfalls 2004 mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis ausgezeichnet, den er für seine brillant gespielte Rolle des Wlas in Maxim Gorkis "Sommergäste" am Schauspielhaus Düsseldorf erhielt.

Neben seinen gefeierten Theaterauftritten startete Devid Striesow seit dem Jahre 2000 eine beeindruckende TV- und Kinofilm-Karriere, zu seiner bekannteren TV-Rollen gehört seit 2005 sicher der Ermittler Jan Martensen an der Seite von Hannelore Hoger in der erfolgreichen Krimiserie "Bella Block" (2005-2011) und sein Saarbrückener Hauptkommissar Jens Stellbrink in der ARD-Krimireihe "Tatort - Melinda" (seit 2013). Seine erste Rolle hatte Striesow allerdings schon 2000 in Jens Jensons Drama "Amerika", in dem der Mime einen arbeitslosen Bergarbeiter aus der ehemaligen DDR verkörperte. Noch im gleichen Jahr besetzte ihn Rainer Kaufmann in seinem überschätzten Ingrid-Noll-Drama "Kalt ist der Abendhauch". Auch nicht viel besser war danach Angela Schanelecs Alltagsdrama "Mein langsames Leben" (2000), was allerdings nicht an Striesow lag. Anspruchsvoller war da schon Stefan Krohmers einfühlsam inszeniertes Familiendrama "Ende der Saison" (2000), in dem er den langweiligen Freund von Hannelore Elsners Filmtochter Anneke Kim Sarnau spielte. Ein Thriller war dagegen der Kinofilm "Was tun, wenn's brennt?", in dem Striesow mit Til Schweiger und Sebastian Blomberg vor der Kamera stand, und ebenfalls ein Thriller war Sibylle Tafels TV-Produktion "Der Morgen nach dem Tod" (2001) mit Gregor Törzs.

Nach einer Rolle in dem Gesellschaftsdrama "Hannas Baby" (2002) folgte ein kleinerer Part in Hans-Christian Schmids Drama "Lichter", in dem Striesow einmal mehr mit August Diehl vor der Kamera stand. Für seine schauspielerische Leistung als Ingo wurde Striesow für den Deutschen Filmpreis als bester Nebendarsteller nominiert, doch auch dies konnte die verquaste Regiearbeit Schmids nicht retten. Viel besser war dann wieder die TV-Verwechslungskomödie "Der Job seines Lebens" (2003), in der Striesow erneut unter der Regie von Rainer Kaufmann zu sehen war. Um ein "Klassentreffen" der besonderen Art ging es im Jahr darauf in Marc Hertels Milieustudie, in dem Striesow neben Frank Giering und Lisa Martinek vor der Kamera stand. Ganz hervorragend war auch Dennis Gansels Drama "Napola - Elite für den Führer" (2004), während Oliver Hirschbiegels Kriegsdrama "Der Untergang" (2004) bei Kritik und Publikum nicht unumstritten war. Neben Dieter Pfaff glänzte Striesow allerdings noch im gleichen Jahr in dem Psychodrama "Bloch - Der Freund meiner Tochter", in dem er den heiratswilligen Henny spielte, der seine dunkle Vergangenheit verschweigt. Und in die dunkle DDR-Vergangenheit tauchte Striesow 2005 in Dominik Grafs Drama "Der rote Kakadu", bevor ihn Gero von Boehm als jungen Karol Wojtyla in seinem Dokudrama "Karol Wojtyla - Geheimnisse eines Papstes" verpflichtete. Ganz hervorragend war auch Matti Geschonnecks Psychothriller "Die Tote vom Deich" (2006).

2015 wurde Striesow mit dem "Deutschen Schauspielerpreis" ausgezeichnet. Er gewann den Preis in der Kategorie "Bester Schauspieler in einer Hauptrolle" für seine schauspielerische Leistung in der Koproduktion des ZDF/Das kleine Fernsehspiel "Wir sind jung. Wir sind stark.". Der Film erzählt von den rechtsradikalen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen Anfang der 90er Jahre aus den Blickwinkeln verschiedener Figuren. Striesow spielt darin den aufstrebenden Kommunalpolitiker und alleinerziehenden Vater Martin, dessen Sohn Stefan (Jonas Nay) an den Krawallen vor dem Sonnenblumenhaus beteiligt ist.

Die "Bella-Block"-Filme mit Striesow: "Bella Block - Die Frau des Teppichlegers", "Bella Block - ... denn sie wissen nicht, was sie tun" (beide 2005), "Mord unterm Kreuz", "Bella Block - Blackout", "Bella Block - Das Glück der Anderen" (alle 2006), "Bella Block - Weiße Nächte" (2007), "Bella Block - Reise nach China", "Bella Block - Falsche Liebe" (beide 2008), "Bella Block - Am Ende des Schweigens", "Bella Block - Vorsehung" (beide 2009), "Bella Block - Das schwarze Zimmer" (2010), "Bella Block - Der Fahrgast und das Mädchen" (2011), "Bella Block - Hundskinder" (2013).

Weitere Filme mit Devid Striesow: "Bungalow", "Mein erstes Wunder" (beide 2002), "Sie haben Knut" (2003), "Marseille", "Polizeiruf 110 - Vergewaltigt", "Der Job seines Lebens 2" (alle 2004), "Durch Liebe erlöst", "Die Boxerin", "Falscher Bekenner", "Eden", "Nachtschicht - Tod im Supermarkt", "Tatort - Im Alleingang", "Montag kommen die Fenster" (alle 2005), "Polizeiruf 110 - Matrosenbraut", "Tod einer Freundin", "Die Fälscher", "Ein verlockendes Angebot" (alle 2006), "Ein verlockendes Angebot", "Yella", "Bis zum Ellenbogen", "Das Herz ist ein dunkler Wald", "Freischwimmer" (alle 2007), "12 heißt: Ich liebe dich", "KDD - Kriminaldauerdienst: Am Abgrund", "Copacabana", "Der Tote in der Mauer", (alle 2008), "Tatort - Neuland", "So glücklich war ich noch nie", "Crashpoint - 90 Minuten bis zum Absturz", "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen", "This is Love", "Polizeiruf 110 - Falscher Vater", "12 Meter ohne Kopf" (alle 2009), "Gier", "Henri 4", "Verhältnisse", "Drei", "Familiengeheimnisse - Liebe, Schuld und Tod" (alle 2010), "Kommissarin Lucas - Gierig", "Tatort - Das Dorf" (beide 2011), "Auslandseinsatz", "Fraktus", "Blaubeerblau", "Transpapa", "Hänsel und Gretel", "Die Frau von früher" (alle 2012), "Bloch - Das Labyrinth", "Tatort - Eine Handvoll Paradies", "Rosa Roth - Der Schuss", "Tatort - Adams Alptraum" (alle 2013), "Zeit der Kannibalen". "Ich bin dann mal weg" (2015).


Zur Filmografie von Devid Striesow
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