Karl Markovics

Auch international bekannt: Karl Markovics. Vergrößern
Auch international bekannt: Karl Markovics.
Fotoquelle: Denis Makarenko/shutterstock.com
Karl Markovics
Geboren: 29.08.1963 in Wien, Österreich

In der Rolle des Salomon Sorowitsch in Stefan Ruzowitzkys mit dem Oscar ausgezeichneten Drama "Die Fälscher" wurde der österreichische Schauspieler Karl Markovics 2007 einem breiten und vor allem internationalen Publikum bekannt. Denn zuvor war der Wiener schon eine feste Schauspielgröße im deutschsprachigen Raum, nicht zuletzt durch seine Rolle des Stockinger in der Erfolgsserie "Kommissar Rex", die ihm 1996 sogar eine eigene, gleichnamige Serie (Stockinger - Salzburger Kugeln) einbrachte.

Der gebürtige Wiener begann seine Karriere 1982 unter anderem beim Serapionstheater und im Wiener Ensemble. Mit Nina Proll sah man ihn 1996 in der Meret Barz-Inszenierung des Musicals "Cabaret", in dem Markovics die Rolle des Conferenciers übernahm. Sein Leinwanddebüt gab Markovics bereits 1991 in Michael Sturmingers "Hund und Katz", danach war er ein Taxifahrer in "Halbe Welt" (1993), spielte einen Schaffner in "Muttertag" (1993) und den Kirchingerwirt in Josef Harathers "Indien" (1993), der Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks von Josef Hader und Alfred Dorfer. Von 1994-1996 verkörperte er dann neben Tobias Moretti den kauzigen Ermittler Stockiinger in "Kommissar Rex". Einen Gendarmen gab er auch in Wolfgang Murnbergers "Auf Teufel komm raus" (1995) an der Seite von Udo Samel, während er in dem Drama "Olivia - Ein Kinderschicksal bewegt die Welt" (1996) einen Arzt verkörperte.

Wieder als Ermittler sah man Markovics in Thomas Roths Kriminalfilm "Kreuzfeuer" (1997), bevor er in "Der Strand von Trouville" einen Nachtkellner und in der derben Komödie "Hinterholz 8" (1998) einen Jäger gab. Ebenfalls 1998 entstand der gut besetzte Familienfilm "Und alles wegen Mama" von Hermine Huntgeburth, während Nikolaus Leytners skurrile Komödie "Drei Herren", in der Markovics einen der drei Titel gebenden Herren verkörperte, die aus einer psychiatrischen Anstalt fliehen, nicht überzeugen konnte. Dagegen war "Das Callgirl" (1998), in dem er den Professor von gab, die sich ihr Studium mit käuflicher Liebe finanziert, durchaus sehenswert.

Klasse ist auch die Komödie "Geboren in Absurdistan" (1998) von Houchang Allahyari, in dem Markovics zusammen mit Julia Stemberger ein Ehepaar gibt, deren Baby im Krankenhaus verwechselt wird und schließlich in die Türkei abgeschoben wird. Dagegen liefert er sich mit Markus Hering als "Kurt und Willi" in Hans-Christoph Blumenbergs Dokumentarspiel "Hirnschal gegen Hitler" (2000) Redegefechte. Einmal mehr an der Seite des Kabarettisten Josef Hader fiel er 2000 erneut als Jäger in Wolfgang Murnbergers Komödie "Komm, süßer Tod" auf und spielte danach erstmals unter der Regie von Stefan Ruzowitzky in der Komödie "Die Männer Ihrer Majestät" (2001), die allerdings nicht viel taugte.

Als Erzherzog Karl sah man ihn in Xaver Schwarzenbergers imposanten Historienfilm "Andreas Hofer" (2002), in dem er erneut mit seinem "Rex"-Kollegen Tobias Moretti vor der Kamera stand. Danach besetzte ihn Schwarzenberger auch in seinem Geschichtsdrama "Annas Heimkehr" (2003) mit Veronica Ferres, in der Komödie "Dinner for Two" (2003) und in der Komödie "Zuckeroma" (2003). Nach einer Reihe weiterer TV-Arbeiten gehörte Karl Markovics auch zum Starensensemble der internationalen Koproduktion "Kronprinz Rudolf" (2006), bevor er für Regisseurin Elisabeth Scharang in "Franz Fuchs - Ein Patriot" (2007) in die Rolle des durchgeknallten Briefbombers schlüpfte.

Zudem steht Karl Markovics laufend vor allem auf den Wiener Theaterbühnen und übernimmt hier klassische genauso wie moderne Rollen, wie z.B. die des Conférenciers im Musical "Cabaret" (1995/96) oder die des Schneiders Zwirn in Nestroys "Lumpazivagabundus" (2002). 2005 inszenierte er auch das erste Mal selbst, Eugène Ionescos "Die kahle Sängerin". 2011 schließlich folgte mit dem morbiden Drama "Atmen" das Kinofilm-Debüt von Markovics.

Weitere Filme Karl Markovics: "Crazy Moon" (1996), "Qualtingers Wien", "Late Show", "Wanted" (alle 1998), "Die blaue Kanone", "Alles Bob!" (1999), "Blumen für Polt", "Love Letters - Liebe per Nachnahme" (beide 2001), "Die Wasserfälle von Slunj" (2002), "Familie auf Bestellung", "Kommissarin Lucas - Vergangene Sünden", "Die Schrift des Freundes" (alle 2004), "Mein Mörder", "Daniel Käfer - Die Villen der Frau Hürsch" (beide 2005), "Daniel Käfer - Die Schattenuhr" (2006), "Die Gustloff", "Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch" (beide 2008), "Deutschland 09", "Lutter - Mordshunger", "Nanga Parbat", "Die kleinen Bankräuber" (alle 2009), "Henri 4", "Kennedys Hirn", "Mahler auf der Couch", "Unknown Identity", "Black Brown White" (alle 2010), "Die Vermessung der Welt" (2012), "Mord in den Dünen", "Grand Budapest Hotel" (beide 2013), "Ich und Kaminski" (2014).


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