Jeanette Hain

Auch Jeanette Hain hat schon die Niederungen der
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Auch Jeanette Hain hat schon die Niederungen der deutschen Beziehungskomödie erlebt
Jeanette Hain
Geboren: 18.02.1969 in München, Deutschland
Sternzeichen: Wassermann

Jeanette Hain, die inzwischen auch in großen Hollywood-Produktionen zu sehen war, begann 1994 ein Regie-Studium an der Münchner Filmhochschule. Aber die Schauspielerei lag ihr dann doch näher. 1996 gab ihr Sherry Hormann in der sensiblen Liebesgeschichte "Liebe und Verhängnis" eine große Chance. Hier spielte Jeanette Hain an der Seite von Richy Müller eine begabte junge Musikerin, die ein wenig an Irène Jacob erinnert.

Regisseurin Hermine Huntgeburth besetzte Jeanette Hain in der Gangsterkomödie "Das Trio" (1997) neben Götz George und Felix Eitner. Die Arbeit mit der (zeitweise) erfolgreichen Regisseurin und an der Seite des wunderbaren Kollegen und Profis Götz George war eine wichtige Erfahrung für die junge Schauspielerin. Als Nesthäkchen Lizzi zeigt sie sich als recht gut in Form; sie ist pfiffig, komisch, verschmitzt und hat etwas Clowneskes in ihrem Spiel. Sie wirkt empfindsam, zerbrechlich, dann wieder derb zupackend, das hat Kraft und Entschiedenheit. Der Film "Das Trio" war insgesamt trotzdem nicht gut und fiel an den Kassen durch.

Absoluter Schrott - wieder war Jeanette Hain als allerletzte daran schuld - war die ungelenke Beziehungskomödie "Frau Rettich, die Czerni und ich" (1997) mit einer hoffnungslos unkomischen Iris Berben, einer einfallslosen Regie und einem Drehbuch, das sich selbst für unglaublich witzig hielt. Anders, aber leider nicht besser, war "Requiem für eine romantische Frau" (1999) von Dagmar Knöpfel. Das sich sehr kunstverliebt gebende, aber unendlich langweilige Kulturdrama um die unglückliche Liebe einer Bankerstochter (Janina Sachau) zum schwärmerischen Dichter Clemens Brentano litt unter den durchweg steifen Darstellerleistungen, doch daran sind wahrscheinlich auch die papiernen Dialoge schuld.

Deutlich besser ist hingegen das melancholische Drama "Abschied - Brechts letzter Sommer" (2000) mit Josef Bierbichler in der Rolle des berühmten Autors, und in dem Drama "Die Reise nach Kafiristan" (2001) ist eine halbwegs authentische Geschichte der Schweizer Unternehmertochter Annemarie Schwarzenbach mit Jeannette Hain in der Hauptrolle. Nach ihrem Auftritt als Sonja Weiss in dem stark besetzen Drama "Sass" (2001) schlüpfte die attraktive Darstellerin in die Titelrolle der Beziehungskomödie "Die Westentaschenvenus" (2001) und in dem Kinderfilm "Bibi Blocksberg" spielte sie die Annalena. Diethard Klante verpflichtete sie 2003 für die viel jüngere "Die Frau des Architekten", gefolgt von der Rolle einer gehörlosen Violinistin auf der Suche nach der Wahrheit in dem Krimidrama "Das falsche Opfer" (2004).

Wieder mit Götz George stand Hain 2004 für Vivian Naefes Liebeskomödie "Einmal so wie ich will" vor der Kamera, bevor sie als Regine Eberlein in einigen Episoden der starken Krimireihe "Der Adler - Die Spur des Verbrechens - Codename Agamemnon" (2005) an der Seite von Jens Albinus besetzt wurde. Die Ehefrau von Wotan Wilke Möhring gab sie routiniert in der "Tatort"-Episode "Tatort - Die dunkle Seite" (2007), bevor sie in Stephen Daldrys ergreifendem Drama "Der Vorleser" (2008) zusammen mit Oscar-Gewinnerin Kate Winslet und David Kross spielte. Ebenfalls 2008 erstand die "Bella-Block"-Episode "Bella Block - Reise nach China" und im Jahr darauf folgte mit dem Historiendrama "Young Victoria" erneut eine prominent besetzte US-Kinoarbeit.

In Dieter Wedels brillant inszenierter und gespieler Gesellschaftssatire "Gier" (2010) gab sie die Ehefrau eines skrupellosen Immobilien-Hais alias Ulrich Tukur, während "Poll" (2010) ein stark bebildertes Kinodrama ist. Wieder eine reine US-Kinoproduktion ist Larysa Kondrackis Thriller "The Whistleblower" (2010), in dem Hain mit Hollywood-Größen wie Rachel Weisz, Vanessa Redgrave und Monica Bellucci vor der Kamera stand, gefolgt von den beiden hochwertigen TV-Krimi-Produktionen "Kommissarin Lucas - Gierig" und "Nachtschicht - Reise in den Tod" (beide 2011).

Weitere Filme mit Jeanette Hain: "Kleiner König Erich" (1993), "Kleiner Stürmer" (1997), Bernd Böhlichs Literaturverfilmung "Sturmzeit" (1998), "München - Geheimnisse einer Stadt" (2000), "Rave Macbeth", "Tatort - Im freien Fall" (2001), "Wilsberg und der Tote im Beichtstuhl" (2002), "Dinner for Two" (2003), "TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine", "Tatort - Liebe am Nachmittag", "Der Adler - Die Spur des Verbrechens - Codename: Thanatos", "Der Adler - Die Spur des Verbrechens - Codename: Minos" (alle 2006), "Deutschland 09" (Sprecherin), "Kommissar Süden und das Geheimnis der Königin", "Kommissar Süden und der Luftgitarrist", "Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika" (alle 2009), "Transfer" (2010), "Jahr des Drachen", "Tatort - Scheinwelten", "An Enemy To Die For", "Der Fall Wilhelm Reich", "Stiller Abschied" (alle 2012), "The Forbidden Girl" (2013).


Alle Filme mit Jeanette Hain
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