Faszinierend und verführerisch: Lena Olin.
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Lena Olin

Lesermeinung
Geboren
22.03.1955 in Stockholm, Schweden
Alter
66 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Lena Olin ist die Tochter des bekannten schwedischen Schauspielers Stig Olin und hat neben ihrem Vater bei Ingmar Bergman schon sehr früh auf der Bühne und vor der Kamera gestanden. Ihr Leinwanddebüt gab sie 1975 in Bergmans "Von Angesicht zu Angesicht". Danach folgt der TV-Film "Friaren som inte ville gifta sig" (1977), Vilgot Sjömans "Tabu", "Die Abenteuer des Herrn Picasso" und Bergmans "Liebe". Anschließend spielt sie auch in "Fanny und Alexander" (1982).

Für den 1983 entstandenen TV-Film "Nach der Probe" hat Bergman eigens die Rolle der Anna Egermann für Lena geschrieben. Und Lena Olin hat erklärt, dass sie auch nach ihrer internationalen Karriere ein Ensemble-Mitglied des Königlichen Dramatischen Theaters unter Bergman bleibt. "Sie ist ein ganz großes Talent und sie wird in die Fußstapfen der großen schwedischen Star treten, die Hollywood eroberten", sagte Ingmar Bergman 1985 über sie.

1985 ist Lena Olin in der deutschen Produktion "Flucht in den Norden" neben Katharina Thalbach zu sehen. Mittlerweile ein internationaler Star, erlebte sie mit ihrer ersten englischsprachigen Produktion, Philip Kaufmans "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins", 1987 ihren Durchbruch: Die Malerin Sabina lässt sich mit dem Gehirnchirurgen Tomas alias Daniel Day-Lewis ein. Sie ist verliebt in ihren eigenen Körper, verliebt in Sex. Sie neigt - wie ihr Partner - dazu, mehrere Beziehungen gleichzeitig zu haben - ohne tiefere Gefühle. Doch die Begegnung mit Teresa alias Juliette Binoche ändert Tomas' Einstellung zur Liebe.

In Paul Mazurskys "Feinde - die Geschichte einer Liebe" spielt sie die Geliebte des Juden Herman alias Ron Silver. Mascha ist verheiratet und lebt mit ihrer Mutter in der Bronx, aber sie würde Herman am liebsten heiraten und ein Kind von ihm haben. Diese Rolle brachte ihr eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin ein. 1993 spielte sie eine Psychiaterin, die sich in "Mr. Jones" des kranken Richard Gere annimmt, und 1994 überzeugte sie dann als laszive Mafia-Braut, die sich nicht gerade liebevoll um Gary Oldman in "Romeo is Bleeding" kümmert. Im gleichen Jahr entsteht "Die Nacht und der Augenblick", in dem Lena Olin im historischen Gewand Willem Dafoe verführt. 1996 sah man sie in einem Kurzauftritt in Sidney Lumets Gerichtsfilm "Nacht über Manhattan" an der Seite von Andy Garcia und 1998 in "Gestern war ich noch Jungfrau" mit Gabriel Byrne.

1999 sah Lena Olin an der Seite von Johnny Depp und Emmanuelle Seigner in Roman Polanskis Mystery-Streifen "Die neun Pforten, und mit Depp spielte sie auch in der wunderbaren Komödie "Chocolat" (2000), eine Regiearbeit ihres Ehemanns Lasse Hallström. Ihre Filmpartnerin war hier erneut Juliette Binoche, mit der sie schon in "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" zusammengearbeitet hatte.

Weitere Filme mit Lena Olin: "Gräsänklingar" (1982), "Raoul Wallenberg" (1985, TV), "Glasmästarna" (TV), "På liv och död" (beide 1986), "Komedianter" (1987, TV), "Friends" (1988), "S/Y Glädjen" (1989), "Hebriana" (TV)", "Havanna" (beide 1990) mit Robert Redford, "Lumière et compagnie" (1995), "Commander Hamilton" (TV, 1998), "Mystery Men" (1999), "Ignition - Tödliche Zündung", "Die Königin der Verdammten" (beide 2001), "Darkness" (2002), "Hollywood Cops" (2003), "Casanova", "Bang Bang Orangutang" (beide 2005), "Awake" (2007), "Devil You Know", "Der Vorleser" (beide 2008), "Remember Me" (2010), "Der Hypnotiseur", "Nachtzug nach Lissabon" (beide 2012).

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