Ein Küsschen in Ehren... Heath Ledger lässt nichts
anbrennen

Casanova

KINOSTART: 09.02.2006 • Komödie • USA (2005) • 112 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Casanova
Produktionsdatum
2005
Produktionsland
USA
Einspielergebnis
37.691.644 USD
Laufzeit
112 Minuten

Da staunt der angeblich unwiderstehliche Casanova nicht schlecht: Die schöne Francesca will offenbar nichts von ihm wissen. Da fühlt sich der Frauenheld in seiner Ehre gekränkt und setzt fortan alles daran, das Herz der Schönheit zu gewinnen. Doch da muss er schon tief in seine Trickkiste greifen. Und das, wo ihm missgünstige Häscher auf den Fersen sind...

Das ist wohl mit Abstand die langweiligste Verfilmung um den Frauenschwarm Casanova. Lasse Hallström, der 2000 mit "Chocolat" begeistern konnte, hat hier zwar schöne Bilder in Szene gesetzt, die Geschichte jedoch ist ohne Tempo und unspektakulär - und von Erotik nicht die geringste Spur. Und das mit einem solchen für die Rolle geradezu prädestinierten Hauptdarsteller. Was bleibt: mutlose, gepflegte Langeweile. Da waren Fellinis "Fellinis Casanova" und Luigi Comencinis "Kindheit, Berufung und erste Erlebnisse des Venezianers Giacomo Casanova" deutlich besser.

Foto: Buena Vista

Darsteller
Wurde nach seinem Tod mit einem Oscar geehrt: Heath Ledger.
Heath Ledger
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Cooler Charakterkopf: Jeremy Irons
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Ken Stott
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Faszinierend und verführerisch: Lena Olin.
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Ein Mann für alle Genres: Oliver Platt
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Nach dem Studium trat sie in New York in einigen Theaterstücken auf: Sienna Miller.
Sienna Miller
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