Frank Langella

Lesermeinung
Geboren
01.01.1940 in Bayonne, New Jersey, USA
Alter
81 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Ein Höhepunkt unter Langellas Leinwandauftritten war die Titelrolle in John Badhams "Dracula" (1979), bezeichnenderweise die Bearbeitung eines Broadway-Hits, in dem er selbst brilliert hatte. Laurence Olivier spielte den Vampirjäger Van Helsing, Kate Nelligan war das schöne Opfer.

Obwohl ihm sein Kinodebüt als egozentrischer Liebhaber in Frank Perrys Drama "Tagebuch eines Ehebruchs" (1970) prompt die Auszeichnung der National Society ot Film Critic sowie eine Golden-Globe-Nominierung eingebracht hatte und er für Mel Brooks' Lustspiel "Die zwölf Stühle" (1970) ebenfalls nominiert worden war, blieb Langella doch in erster Linie ein Mann des Theaters, und daran hat sich auch bis zum heutigen Tag nichts geändert. Seine Erfolge am Broadway mit Noel Cowards Komödie "Present Laughter" und Strindbergs Drama "Der Vater" sprechen Bände.

Ob als rustikaler Bösewicht in Renny Harlins "Die Piratenbraut" (1995) mit Geena Davis und Matthew Modine, als gestriegelter Gangster in Damian Harris' "Bad Company" (1995) mit Ellen Barkin und Laurence Fishburne, oder als Gegenspieler von Whoopi Goldberg in der Basketball-Komödie "Eddie" (1996; Regie Steve Rash), die Schurkenrollen auf Langellas Leinwandkonto reißen nicht ab.

2008 steht er für das Oscar-nominierte Drama "Frost/Nixon" vor der Kamera. Die Darstellung des Richard Nixon in diesem spannenden Zwei-Personen-Stück rund um das berühmte Interview mit dem britischen Journalisten David Frost brachte ihm eine Oscarnominierung als bester Hauptdarsteller ein. Langella spielte die Rolle des Ex-Präsidenten bereits in der Bühnenfassung und überzeugt auch auf der Leinwand als grandios aufspielender Darsteller.

Weitere Filme mit Frank Langella: Michael Pressmans Melodram "Deine Lippen, deine Augen" (1980) mit Glynnis O'Connor und Tom Hulce, Peter Medaks Drama "The Men's Club" (1986) mit Harvey Keitel, Roy Scheider und Treat Williams, Roger Vadims Komödie "Adams kesse Rippe" (1988) mit Rebecca De Mornay und Vincent Spano, Ridley Scotts Columbus-Abenteuer "1492 - Die Eroberung des Paradieses" (1992) mit Gérard Depardieu, Armand Assante und Sigourney Weaver, Ivan Reitmans Komodie "Dave" (1993) mit Kevin Kline und Sigourney Weaver, Uli Edels Kino-Pleite "Body of Evidence" (1993) mit Madonna, John Flynns Horror-Thriller "Brainscan" (1994) mit Edward Furlong, Ivan Reitmans Komödie "Junior" (1994) mit Arnold Schwarzenegger und Danny DeVito, Roger Youngs Drama "Die Bibel - Moses" (1995) mit Ben Kingsley und David Suchet, Adrian Lynes Drama "Lolita" (1997) mit Jeremy Irons und Melanie Griffith, der Zirkusfilm "Algría" (1998), Roman Polanskis Thriller "Die neun Pforten"mit Johnny Depp, Lena Olin und Emmanuelle Seigner, "Blond und skrupellos" (beide 1999), "Jason und der Kampf um das Goldene Vlies", Stardom" (beide 2000), die Romanze "Sweet November" (2001), "Gramercy Park" (2003), "House of D", "The Novice", "Breaking the Fifth" (alle 2004), "How You Look to Me", "Back in the Day", "Return to Rajapur", "Now You See It...", "Good Night, and Good Luck" (alle 2005), "Superman Returns", "The Novice" (beide 2006), "Starting Out in the Evening" (2007), "The Caller", "The Tale of Despereaux" (beide 2008), "Wall Street - Geld schläft nicht", "Unknown Identity" (beide 2010), "Robot & Frank" (2012), "Grace of Monaco" (2014).

1978 heiratete er Ruth Weil. Die beiden ließen sich 1996 scheiden und haben zwei Kinder.

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