Ben (Viggo Mortensen) lebt abgeschottet von der Außenwelt mit seiner Frau (Trin Miller) und seinen sechs Kindern in den Wäldern im Nordwesten von Amerika. Die Familie versorgt sich selbst, der Vater kümmert sich um eine außerordentliche Bildung der Kinder und lehrt sie alles Notwendige, um in der Wildnis zu überleben.

Doch dann passiert etwas Tragisches - Bens Frau stirbt - und plötzlich sieht sich die Aussteigerfamilie gezwungen, ihre zuvor heile Welt zu verlassen, um mit einem klapprigen Bus im "echten" Leben die Beerdigung zu planen. Nicht selten geraten sie dabei sowohl mit anderen als auch mit sich in Konflikt.

Die perfekte Rolle für Mortensen

Als Aragorn in der "Herr der Ringe"-Reihe wurde Viggo Mortensen berühmt. In "Captain Fantastic" zeigt er sich in einer Rolle, die ihm wie auf den Leib geschneidert scheint. Humorvoll, alternativ und freiheitsliebend spielt er den Aussteiger-Vater.

Das Road-Movie erinnert stellenweise an "Little Miss Sunshine" und ist nicht nur für Amerika-Fans interessant, denn die abenteuerliche Stimmung, die den Film umgibt, packt auch die letzte Couchpotato.

Zwischen Freiheit und Zwang

Regisseur Matt Ross, der auch das Drehbuch zum Film schrieb, orientierte sich beim Schreiben an Erfahrungen aus seinem Leben. Schon als Kind lebte er in Kommunen - auch ohne moderne Technologien. Doch für Ross war es vor allem in seiner Jugend nicht immer leicht.

Mit der Rolle des Bo, dem ältesten Sohn der Filmfamilie, der immer mehr den Drang verspürt auszubrechen, kann er sich am ehesten identifizieren.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück":