Max Riemelt

Lesermeinung
Geboren
07.01.1984 in Berlin, Deutschland
Alter
37 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Die Hauptrolle eines jungen Arbeitersohnes, der in Dennis Gansels Drama "Napola - Elite für den Führer" in eine Nazi-Eliteschule eintritt, machte ihn quasi über Nacht einem breiten Publikum bekannt und brachte ihm die Auszeichnung des deutschen Shooting-Stars 2005 ein: Max Riemelt. Dies war der bisherige Höhepunkt der schon nicht mehr ganz so jungen Karriere des gebürtigen Berliners, der schon in der Schulzeit erste Theaterrollen übernahm und sich schon früh für eine Karriere als Schauspieler entschied.

Seine erste große Rolle hatte Riemelt bereits 1998 in der zwölfteiligen Jugendserie "Zwei allein", in der er den Protagonisten Max spielte, der zusammen mit seinem besten Kumpel in einem Waisenhaus lebt und dessen große Leidenschaft das Radrennfahren ist. Riemelts Spiel beeindruckte auch Regisseur Johannes Fabrick, der ihn 1999 für seinen Weihnachtsfilm "Ein Weihnachtsmärchen - Wenn alle Herzen schmelzen" (1999) als Sohn von Ex-Bond-Bösewicht Götz Otto besetzte. "Brennendes Schweigen" (2000) dagegen war ein Kriminalfilm mit Uwe Bohm. Ganz nett war auch Dana Vávrovás Familienfilm "Der Bär ist los" (2000), in dem Riemelt einen Heranwachsenden spielte, der dem Großstadtkind Julia während des Sommers auf dem Lande ans Herz wächst.

Nach diesen ersten Filmauftritten folgten Episodenrollen in Serien wie "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" (2001), "alphateam - Die Lebensretter im OP" (2002), "In aller Freundschaft" und "Wolffs Revier" (beide 2003) . Ganz witzig war auch die bereits 2001 fertig gestellte Komödie "Mein Vater und andere Betrüger". Witzig sollte wohl auch Dennis Gansels Komödie "Mädchen, Mädchen" (ebenfalls 2001) werden, doch heraus kam eine alberne Teeniekomödie - was jedoch nicht an Riemelt lag. Wieder besser war dann die TV-Komödie "Lottoschein ins Glück" (2003), in der Riemelt neben Miroslav Nemec und Mariele Millowitsch vor der Kamera stand.

Und nach einer Rolle in dem Drama "Hallesche Kometen" (2003) gehörte Riemelt auch zur Besetzung des Sequals "Mädchen Mädchen 2 - Loft oder Liebe" (2004), das - ungewöhnliche genug - tatsächlich besser war als der oben schon genannte erste Teil. Weitere Filme mit Max Riemelt: "Nachtasyl" (mit Hans Peter Hallwachs), "Der rote Kakadu" (mit Jessica Schwarz), "Der Untergang der Pamir" (alle 2005), "An die Grenze", "Up! Up! To the Sky" (beide 2007), "Die Welle", "Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman" (beide 2008), "13 Semester" (2009), "Im Angesicht des Verbrechens" (Serie), "Wir sind die Nacht", "Schandmal - Der Tote im Berg" (alle 2010), "Urban Explorer", "Tage, die bleiben", "PlayOff" (alle 2011), "Heiter bis wolkig", "Auslandseinsatz", "Der deutsche Freund", "Du hast es versprochen" (alle 2012), "Freier Fall" (2013).

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