Nachdem Christian seine Frau durch einen Autounfall verliert, ist der untreue Ehemann erstmals gezwungen, sich wirklich mit seinen Kindern auseinanderzusetzen. Während er sich von seinem erwachsenen Sohn entfremdet hat, macht es ihm die pubertierende Tochter auch nicht gerade leicht. So etwas wie ein Familiensinn scheint nur schwer möglich. So geht jeder mit seiner Trauer anders und vor allem allein um ...

Wie unterschiedlich Menschen mit Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen umgehen, könnte durchaus einen interessanten Film ergeben. Doch Regisseurin Pia Strietmann hat lediglich ein langatmiges und zudem uneinheitliches Werk (zwischen lachhafter Absurdität und tiefer Tragödie) mit vielen belanglosen Bildern inszeniert. Nur durch das detailreiche Spiel der Darsteller bleibt das Ganze halbwegs akzeptabel.

Foto: alpha medienkontor