Franziska Weisz

Lesermeinung
Geboren
04.05.1980 in Breitenfurt, Wien, Österreich
Alter
41 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Eigentlich hatte sich Franziska Weisz ihr Leben ruhiger vorgestellt: Sie wollte in die Politik gehen und irgendwann in ihrer beschaulichen Heimatland alt werden. Doch es kam anders. Inzwischen ist die Wahl-Berlinerin eine vielbeschäftige Schauspielerin, die nicht nur vor der Kamera eine gute Figur macht,, sondern auch auf den roten Teppichen diverser Filmfestivals.

Aufgewachsen in der knapp 6 000 Einwohner großen Gemeinde Breitenfurt bei Wien, erlangte sie 1998 die Matura am Bundesrealgymnasium in Perchtoldsdorf. Nach dem Abschluss entschloss sie sich für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Wien. Mit der Schauspielerei hatte sie zwar bis dahin nichts am Hut, ihr Gesicht wollte sie trotzdem in die Kamera halten. Doch als Model blieben die Erfolge aus, die Agenturen wollten die 18-jährige Franziska einfach nicht buchen. Als sie schließlich bei einem Film-Casting bei Ulrich Seidel vorsprechen durfte, sollte sich mehr Glück haben - nur wenig später gab sie ihr Schauspieldebüt in dem starken Drama "Hundstage" (2001).

Dennoch: So ganz geheuer war ihr "das mit der Schauspielerei" nicht. Skeptisch, so einfach in das begehrte Metier zu rutschen, ging sie auf Nummer sicher und entschied sich für ein Studium in "International Relations and Media" in England. Zunächst war sie an der De Montfort University in Leicester und wechselte später an das King's College in London. Dort schloss sie ihr Studium mit einem Master Degree in Development and Environment ab. Doch noch während ihrer Ausbildung übernahm sie immer wieder Rollen in Film- und Fernsehproduktionen. So war für Franziska spätestens nach ihrer Hauptrolle als Irene in "Hotel" (2004) von Jessica Hausner klar, dass sie als Schauspielerin Karriere machen wolle.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. 2005 wurde sie bei der Berlinale als österreichischer "Shooting Star" des europäischen Films präsentiert. Noch im gleichen Jahr folgten weitere Auszeichnungen: Die Nominierungen für einen "Romy-Award" als beliebtester weiblicher Shooting Star sowie der "Undine-Award" für ihre Charakterdarstellung in "Hotel".

In der Branche sprach sich das Talent der Hobby-Heimwerkerin herum. So spielte sie 2008 unter anderem in dem Katastrophenfilm "Der erste Tag" von Andreas Prochaska sowie in der Verfilmung des Romans "Das Vaterspiel" nach dem Roman des österreichischen Schriftstellers Josef Haslinger. Aber auch in beliebten Fernsehproduktionen wie der "SOKO"-Reihe übernahm sie Episodenrollen und gehörte in der österreichischen Event-Serie "Janus" (2013) als unkonventionelle Ko-Ermittlerin Cara Horvath fest zum Inventar. Zeitgleich zu den Dreharbeiten in Österreich pendelte sie nach Deutschland und stand dort 2013 für die vierte Staffel der erfolgreichen SAT.1-Krimiserie "Der letzte Bulle" vor der Kamera. Dort macht sie als knallharte Controllerin dem Macho-Cop Mick Brisgau alias Henning Baum das Leben schwer.

2010 sollte sie erneut den Roten Teppich der Berlinale betreten: In dem biografischen Film "Der Räuber", in dem sie neben Andreas Lust die Hauptrolle spielte, sollte ihr im Berlinale-Wettbewerb erneut verstärkt Aufmerksamkeit verschaffen. Für ihr Spiel erhielt sie den "Diagonale"-Schauspielpreis 2010. Vier Jahre später zog es Franziska erneut in die deutsche Hauptstadt: Das Drama "Kreuzweg", in dem sie die Hauptrolle der ultra-katholischen Mutter dank ihrer Wandlungsfähigkeit überzeugend verkörperte, ging 2014 als Gewinner im Berlinale-Wettbewerb hervor.

Weitere Filme mit Franziska Weisz: "Die Klavierspielerin" (2001), "Ich gehöre dir" (2002), "Tatort – Der Wächter der Quelle" (2003), "Vier Frauen und ein Todesfall" (Serie), "Mein Mörder", "C(r)ook", "Basta. Rotwein oder Totsein" (alle 2004), "zB Praterstern", "Mein Mörder" (beide 2005), "Mutig in die neuen Zeiten", "Diebe", "Abgenabelt", "Rendez-Vous", "Astronauten" (alle 2006), "Die Geschworene", " GSG 9 – Ihr Einsatz ist ihr Leben" (Serie), "Viertelsommer", "Triangle", "Der Lotse" (alle 2007), "Puccini", "In 3 Tagen bist du tot II", "Distanz", "Ein halbes Leben" (alle 2008), "Habermann", "Renn, wenn du kannst" (beide 2009), "Restrisiko", "Schandmal - Der Tote im Berg", "Niemand ist eine Insel" (alle 2010), "Der Chinese", "Tage, die bleiben" (beide 2011), "Tom und Hacke", "Unter Frauen" (beide 2012), "Die Tote in der Berghütte" (2014).

Foto: NDR/ORF/Allegro Film/Petro Domenigg

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