Petra Schmidt-Schaller

Versuchte sich als "Tatort"-Kommissarin: Petra Schmidt-Schaller. Vergrößern
Versuchte sich als "Tatort"-Kommissarin: Petra Schmidt-Schaller.
Fotoquelle: NDR/Alexander Fischerkoesen
Petra Schmidt-Schaller
Geboren: 28.08.1980 in Magdeburg, Deutschland

Wenn man in eine Schauspielerfamilie hinein geboren wird, dann ist es für den Nachwuchs oft selbstverständlich, sich ebenfalls für die Bühne oder die Arbeit vor der Kamera zu entscheiden. Nicht so bei Petra Schmidt-Schaller, der Tochter des Schauspielerehepaars Andreas Schmidt-Schaller und Christine Krüger. Mit Schauspielerei wollte sie erst einmal nichts zu tun haben, doch schon relativ früh entschied sie sich um. Während eines High-School-Jahres in den USA kam sie auf den Geschmack und nach ihrem Abitur in Deutschland stand für sie fest, dass sie Schauspielerin werden will. Die Ausbildung begann sie 2001 an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig und schloss sie 2005 mit dem Titel Diplom-Schauspielerin erfolgreich ab.

Bereits während der Studienzeit übernimmt sie bedeutende Rollen am Deutschen Nationaltheater in Weimar. So stand sie etwa als Hermia in "Ein Sommernachtstraum" und als die weibliche Titelheldin in "Romeo und Julia" auf der traditionsreichen Bühne. Im Anschluss an ihre Lehrzeit in Leipzig erhielt sie ein Engagement an den Städtischen Bühnen Osnabrück. Zeitgleich startete sie auch vor der Kamera durch. Ihr TV-Debüt hatte sie bereits 2003 an der Seite ihres Vaters in "SOKO Leipzig - Tödliche Falle". 2006 stand sie erneut vor der Kamera. In der luftig-leichten Romantik-Komödie "Reine Formsache" überzeugte sie als zügellose Ada, die ihre Finger nicht vom besten Freund ihres Freundes lassen kann und spielt sich gekonnt neben Christiane Paul, Marc Hosemann und Oliver Korittke in die Erinnerung der Zuschauer.

Bevor Petra Schmidt-Schaller 2008 für ihre darstellerische Leistung in "Ein fliehendes Pferd" mit dem Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet wurde, sah man sie auch in Jo Baiers Geschichtsdrama "Nicht alle waren Mörder" (2006). Die Laudatio anlässlich des Bayerischen Filmpreises fasst zusammen, was das Talent der jungen Aktrice ausmacht: Ihre überzeugende Leichtigkeit, die sie geschickt mit Naivität und Unbedarftheit, aber auch mit Anmut und Erotik verbindet. Sie trägt mit ihrem harmonischen Spiel ganz entscheidend zum Erfolg von Rainer Kaufmanns Literaturverfilmung bei.

Nach zwei gemeinsamen Serien-Folgen für "SOKO Leipzig" stand Petra Schmidt-Schaller 2007 zusammen mit ihrem Vater für "Balkan Traffic - Übermorgen Nirgendwo" vor der Kamera. Als zielstrebige junge Ermittlerin trifft sie in dieser eher belanglosen Komödie auf einen alternden Kollegen, gespielt von ihrem Vater. 2008 sieht man Petra Schmidt-Schaller in Brigitte Berteles schwachem Langfilmdebüt "Nacht vor Augen" und in der bombastisch-angelegten TV-Produktion "Der Seewolf" an der Seite von Thomas Kretschmann. Auch hier besticht die sympathische Blondine durch ihr atemberaubendes Spiel und gibt - wie schon in "Ein fliehendes Pferd" - überzeugend das Objekt der Begierde. Ihren ersten internationalen Auftritt feierte Petra Schmidt-Schaller schließlich 2010 in dem prominent besetzten Thriller "Unknown Identity" an der Seite von Liam Neeson, Diane Kruger und January Jones. 2013 sah man sie erstmals als Kollegin von Wotan Wilke Möhring in dem Hamburger "Tatort" "Tatort - Feuerteufel".

Weitere Filme mit Petra Schmidt-Schaller: "Schokolade im Bauch" (Kurzfilm, 2006), "Schönen Tag, Marie" (Kurzfilm, 2008), "Das Beste kommt erst", "Tatort - Bluthochzeit" (beide 2009), "Almanya - Willkommen in Deutschland" (2010), "Das geteilte Glück", "Löwenzahn - Das Kinoabenteuer", "Sommer in Orange", "Das dunkle Nest" (alle 2011), "Unter Nachbarn", "Nein, Aus, Pfui! Ein Baby an der Leine", "In den besten Familien" (alle 2012), "Der Tote im Watt", "Tatort - Mord auf Langeoog" (beide 2013), "Stereo" (2014).


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