Kreuzweg

KINOSTART: 20.03.2014 • Drama • Deutschland (2014) • 107 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Kreuzweg
Produktionsdatum
2014
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
107 Minuten

Die 14-jährige Maria steht kurz vor ihrer Firmung. In dem ultra-katholischen Umfeld einer Bruderschaft aufgewachsen spielt der Glaube für das Mädchen die wichtigste Rolle. So hört sie auch mehr auf die Ratschläge des konservativen Pfarrers Weber als auf die Eltern. Doch der Glaube, dass Menschen vollständig im Dienst Gottes stehen, spiegelt sich keinesfalls in Marias Schulalltag wider. Hier ist sie eine krasse Außenseiterin, die von ihren Mitschülern belächelt und gemobbt wird. Nur Klassenkamerad Christian ist vom unumstößlichen Glauben Marias fasziniert. Doch je stärker Maria gehänselt und aufgerieben wird, desto stärker ist ihr Entschluss, sich komplett der Religion hinzugeben …

Ebenso wie der christliche Kreuzweg - der den Leidensweg Jesu von der Verurteilung bis zur Grablegung nachzeichnet - aus 14 Stationen besteht, funktioniert dieser Film von Dietrich Brüggemann (seine Schwester Anna hat wieder am Drehbuch mitgeschrieben) mehr oder weniger über 14 Szenen. Von seinen mitunter recht kurzweiligen Werken wie "Renn, wenn du kannst" oder "Drei Zimmer, Küche, Bad" hat dieses Drama nichts mehr. Die Schwere des Leidens der seelisch missbrauchten jugendlichen Protagonistin zehrt durch intensive Szenen deftig an den Nerven der Betrachter. Allerdings stört der didaktische Holzhammer-Duktus oft gewaltig. Dennoch gewann das Werk in Berlin den Silbernen Bären für das Drehbuch.

Foto: Dietrich Brüggemann

Darsteller
Birge Schade (l.) und Gesine Cukrowski sind nicht gerade gut aufeinander zu sprechen.
Birge Schade
Lesermeinung
Florian Stetter
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Franziska Weisz
Lesermeinung
Literat, Schöngeist, Schauspieler: Hanns Zischler,
hier als Kommissar in dem Krimi "Hinter blinden
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Hanns Zischler
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