Alex hat ein großen Problem: der Womanizer kann von Frauen einfach nicht genug bekommen. Doch drei Affären gleichzeitig sind definitiv zu viel. So kommt es, dass sich die betrogenen Frauen verbünden und den Macho sozusagen zur Hölle wünschen. Als Alex nach einem fingierten Unfall wieder zu sich kommt, befindet er sich in einer Welt ohne Männer, in der er selbst auch als Frau wahr genommen wird. Alex sucht verzweifelt nach einem Ausweg aus der feministischen Parallelwelt. Dabei begegnet er der hübschen Paula ...

Und wieder eine Komödie aus Deutschland, die nicht über TV-Niveau hinaus kommt. Leider ist der platte Humor auch nicht jedermanns Sache. Die Anfangssituation erinnert stark an amerikanische Vorbilder - wie etwa Blake Edwards' "Switch - Die Frau im Manne" -, um anschließend in die pure Klischee-Klopperei abzudriften. Das Trio Regisseur Hansjörg Thurn, Drehbuchautorin Sarah Schnier und Produzent Ivo-Alexander Beck hatte etwa mit der TV-Komödie "Barfuß bis zum Hals" wesentlich mehr Geschick bewiesen. Doch der Erfolg von Thurns und Alexandra Neldels "Die Wanderhure" ist ihnen wohl zu Kopf gestiegen. Dann kann schon mal ein Fauxpas dabei herauskommen.

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