Was tun, wenn der Partner unbedingt Kinder möchte, man selbst aber unter keinen Umständen? Um diese Frage geht es in dem Film "Ich will (k)ein Kind von Dir", für den Franziska Weisz und Felix Klare derzeit in Berlin vor der Kamera stehen.

Unter der Regie von Ingo Rasper setzt sich der Film mit dem Thema Kinderwunsch auseinander und beleuchtet die Konflikte, die entstehen, wenn die Familienplanung zur Streitfrage wird.

Dabei war die Abmachung zwischen Philipp (Felix Klare) und seiner Freundin Anna (Franziska Weisz) eigentlich von Beginn an klar: keine Kinder! Dann verstärkt sich bei Philipp das Gefühl, dass sich sein Leben wie eine Wiederholung abspielt. Alle Männer um ihn herum gründen eine Familie und er selbst sieht sich vor seinen Eltern zunehmend als "Enkelkindversager".

Manipulationsversuche verschärfen Krise

Folglich überdenkt er seinen ursprünglich gefassten Entschluss und möchte Vater werden. Zugleich will er aber unter keinen Umständen seine Freundin verlieren. Selbst als Anna ihm anbietet, auf ihre Liebe zu verzichten, damit Philipp seinen Traum leben kann, hält er an der Beziehung fest.

Der unerfüllte Kinderwunsch verankert sich aber immer tiefer in Philipps Kopf und er versucht Anna zu manipulieren. Seine Bemühungen fliegen allerdings auf und führen die Beziehung in die Krise.

Als Philipp dann auch noch seine Ex-Freundin Katharina (Zora Thiessen) wieder trifft und erfährt, dass sie inzwischen Mutter ist, trauert er einer verpassten Vaterschaft immer stärker nach. Anna geht zudem zunehmend auf Abstand und will sich auf ihre Karriere konzentrieren.

Entscheidung wird nur noch schwieriger

Als sie ihrem Traum von einer Professur einen Schritt näher kommt, erfährt sie jedoch, dass sie schwanger ist. Was zunächst die Lösung des Problems zu sein scheint, macht die Entscheidung für Anna nur noch schwieriger.