Zum Glück habe ich blaue Augen! Max Riemelt wird
untersucht

Napola - Elite für den Führer

KINOSTART: 13.01.2005 • Drama • Deutschland (2004) • 110 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Napola – Elite für den Führer
Produktionsdatum
2004
Produktionsland
Deutschland
Budget
4.500.000 USD
Einspielergebnis
3.764.219 USD
Laufzeit
110 Minuten
Schnitt

Im Kriegsjahr 1942 meldet sich der 16-jährige Friedrich selbst an einer Nazi-Elite-Schule an. Doch kaum im Internat angekommen bekommt seine Begeisterung schon erste Risse. Denn der Umgang mit einem Bettnässer ist alles andere als sensibel. Bald freundet sich Friedrich mit dem Nazi-Sohn Albrecht an und unter dessen Einfluss werden die Zweifel am Nazi-System immer größer ...

Regisseur Dennis Gansel gelang mit dieser Geschichte aus einem Nazi-Eliteinternats ein zu Beginn beeindruckendes Werk über Mitläufertum und die Verführbarkeit des einzelnen. Konsequent aus der Sicht des 16-jährigen Protagonisten zeigen sich hier die Kehrseiten eines gnadenlosen Systems. Doch das Ende - Friedrich kehrt der Schule den Rücken - ist letztlich zu harmlos. Hier hätte man zeigen sollen, wie der Protagonist an der Ostfront elendig verreckt. Dennoch: Dank der starken Hauptdarsteller Max Riemelt und Tom Schilling ist dies ein bemerkenswerter Umgang mit deutscher Vergangenheit.

Foto: Constantin

Darsteller
Seit 2013 ermittelt Devid Striesow am Saarbrücker "Tatort".
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