Als Nachfolgerin von Maja Maranow in der ZDF-Produktion "Ein starkes Team" unterwegs: Stefanie Stappenbeck.
Fotoquelle: ZDF/Katrin Knoke

Stefanie Stappenbeck

Lesermeinung
Geboren
11.04.1974 in Potsdam, Deutschland
Alter
46 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Die Schauspielerin Stefanie Stappenbeck startete ihre Karriere an den renommiertesten Bühnen in Berlin und Hamburg. Dort spielte sie am Deutschen Theater und am Berliner Ensemble, am Maxim-Gorki-Theater und an den Hamburger Kammerspielen. Für die Rolle der Alice in "Hautnah" wurde sie mit dem Boy-Gobert-Preis geehrt. Darüber hinaus wurde sie 1995 und 1999 von "Theater Heute" zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres nominiert. Auch im TV-Bereich ist sie erfolgreich. 1999 wurde Stefanie Stappenbeck die Goldene Kamera und der Deutsche Fernsehpreis für die Rolle der Felicitas in Margarethe von Trottas "Dunkle Tage" (1998) verliehen.

Ihre TV-Karriere startete die gebürtige Potsdamerin allerdings schon wesentlich früher, denn bereits 1988 sah man sie in einer kleinen Rolle in Bodo Fürneisens Kinderfilm "Die Weihnachtsgans Auguste". Doch erst gegen Mitte der Neunzigerjahre war Stefanie vermehrt auf dem Bildschirm zu bewundern: Sie spielte in dem Serienkrimi "Polizeiruf 110 - Tod im Kraftwerk" (1993), in Sven Severins Beziehungskomödie "Verdammt, er liebt mich" (1995), in Hartmut Griesmayrs TV-Film "Der andere Wolanski" (1995) oder auch in Hannelore Unterbergs Familienkomödie "Ein Bernhardiner namens Möpschen" (1996).

Die Fernsehauftritte wurden nun immer häufiger, Hartmut Griesmayr besetzte sie erneut in seinem Beziehungsdrama "Das Recht auf meiner Seite" (1996) und in dem TV-Film "Die einzige Chance" (1997, mit Moritz Bleibtreu), man sah sie in Markus Fischers Liebesfilm "Rot wie das Blut" (1997) an der Seite von André Eisermann, und erneut unter der Regie von Griesmayr in der "Tatort"-Episode "Tatort - Engelchen flieg" (1998). Nach ihrer bravourösen Rolle in dem oben bereits erwähnten Drama "Dunkle Tage" verpflichtete sie Thomas Jauch für seinen Krimi "Beckmann und Markowski" (1998), Manfred Krug war einer ihrer Partner in "Tatort - Der Duft des Geldes" (1999), bevor sie für Uwe Jansons intelligente Komödie "Ben & Maria - Liebe auf den zweiten Blick" vor der Kamera agierte.

Viel Aufmerksamkeit brachte ihr auch die Rolle der Viktoria Herrmann in Hans-Christoph Blumenbergs Dokudrama "Deutschlandspiel" (2000), dagegen konnte man Olaf Götz' Krimikomödie "008 - Agent wider Willen" (2000) getrost vergessen. Viel Raum für ihre Schauspielkunst liess ihr dann wieder Ernst Josef Lauscher in seinem Krimi "Stahlnetz - Innere Angelegenheiten" (2000). Im Jahr drauf gehörte Stefanie Stappenbeck zum Cast von Heinrich Breloers viel gelobtem Dokumentarspiel "Die Manns - Ein Jahrhundertroman", in dem sie die junge Monika Mann verkörperte. Und Peter Keglevics Thriller "Betty - Schön wie der Tod" zeigte sie im gleichen Jahr an der Seite von Udo Kier und Claudia Michelsen.

Klasse war auch ihr Spiel in Dominik Grafs Milieustudie "Hotte im Paradies" (2002). Danach folgte die Rolle der Erika Sarre in Hans-Christoph Blumenbergs Dokudrama "Der Aufstand" und ein Auftritt in Max Färberböcks Drama "September" (2003), bevor sie Horst Königstein für sein Dokudrama "Verkauftes Land" (2003) vor die Kamera holte. Und eine dankbare Rolle als Designerin als Objekt der Begierde gab sie in der Liebeskomödie "Italiener und andere Süßigkeiten" (2003). "Sex & mehr" (2004) hiess dann das nächste Projekt, eine nicht immer überzeugende Komödie von Peter Gersina, gut war dagegen die "Tatort"-Episode "Tatort - Eine ehrliche Haut" (2004)" mit Heiko Deutschmann.

Mit dem Krimi "Polizeiruf 110 - Klick gemacht" gab Stefanie Stappenbeck 2009 ihren Einstand als Ermittlerin Uli Steiger in dem BR-Polizeiruf. Hier war sie an der Seite von Jörg Hube zu sehen, der nach Beendigung der Dreharbeiten an den Folgen einer Krebserkrankung starb, so dass er in dem nächsten Polizeiruf "Polizeiruf 110 - Die Lücke, die der Teufel lässt" (2010) durch einen Bombenanschlag ums Leben kommen musste. Mit "Polizeiruf 110 - Zapfenstreich" drehte Stappenbeck 2010 schließlich ihren letzten Krimi als Polizeiruf-Kommissarin.

Weitere Filme und Serien mit Stefanie Stappenbeck: "King of Evergreen" (1995), "Tatort - Tod im Jaguar", "Tatort - Buntes Wasser" (beide 1996), "Gnadenlose Bräute" (2000), "Tatort - Schichtwechsel", "Jena Paradies" (beide 2004), "Barfuß", "Das Zimmermädchen" (beide 2005), "Komm näher", "Unter anderen Umständen", "Vier Töchter" (alle 2006), "Nur ein kleines bisschen schwanger", "Kein Geld der Welt" (2007), "Der Mann an ihrer Seite", "Der Heckenschütze", "1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde", "Tatort - Kassensturz", "Die Wölfe - Zerbrochene Stadt" (alle 2008), "Der Tiger oder was Frauen lieben!" (2009), "Katie Fforde - Eine Liebe in den Highlands", "Liebe deinen Feind", "Tod am Engelstein" (alle 2010), "Niemand ist eine Insel", "Das Kindermädchen" (beide 2011), "Auf Herz und Nieren" (Serie), "Deckname Luna" (beide 2012), "Der Minister", "Tatort - Willkommen in Hamburg" (beide 2013).

Filme mit Stefanie Stappenbeck

BELIEBTE STARS

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