Lauf Junge lauf

KINOSTART: 17.04.2014 • Drama • Deutschland, Frankreich, Polen (2013) • 108 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Lauf Junge lauf
Produktionsdatum
2013
Produktionsland
Deutschland, Frankreich, Polen
Laufzeit
108 Minuten

Warschau 1942: Dem achtjährigen Srulik gelingt die Flucht aus dem jüdischen Ghetto. Auf sich allein gestellt, versteckt er sich zunächst in dem einsamen Waldgebiet Kampinoski. Dank seines Überlebenswillens - Srulik schläft auf Bäumen und ernährt sich von Kleintieren und Beeren - übersteht er die ersten Monate auf seiner Flucht unbeschadet. Doch als der Winter einbricht, treibt ihn die Kälte zurück zu den Menschen. Doch wem kann er trauen? Schließlich hilft ihm eine alleinstehende Bäuerin …

Nach dem 2002 veröffentlichten gleichnamigen Bestseller des aus Warschau stammenden polnisch-israelischen Autors Uri Orlev ("Die Insel in der Vogelstraße"), der in seinem Roman die Lebensgeschichte des Yoram Fridman verarbeitete, setzte Regisseur Pepe Danquart nach zahlreichen Dokumentarfilmen dieses Drama um den Überlebenskampf eines jungen jüdischen Getto-Flüchtlings in Szene. Das ist nicht immer ohne Pathos und Klischees gelungen, noch dazu wirkt "Lauf Junge lauf" oft wie fürs Fernsehen inszeniert. Vollkommen überflüssig sind die oft eingesetzten Rückblenden und Traumsequenzen, die den Erzählfluss stören und nur bereits Geschildertes wiederholen. Dass allerdings der gesamte Film, der auch für jüngere Zuschauer geeignet ist, von der Bombastmusik Stéphane Mouchas ("Die Fremde", "Das Leben der Anderen") schier erdrückt wird, stört gewaltig. Durchaus gelungen sind hingegen die darstellerischen Leistungen der beiden polnischen Zwillinge Andrzej und Kamil Tkacz, die sich in der Rolle des Srulik abwechseln.

Foto: NFP (Filmwelt)

Darsteller
Jeanette Hain
Lesermeinung
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