August Diehl

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Geboren
04.01.1976 in Berlin, Deutschland
Alter
46 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Der Sohn des Schauspielers Hans Diehl wird als eines der großen, nachwachsenden Schauspieler gehandelt und brachte das Kunststück fertig, neben seiner Ausbildung, die er an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" absolvierte, gleichzeitig auf Leinwand und Bühne Aufsehen zu erregen. Für Hans-Christian Schmids "23" (1998) wurde er 1999 mit dem Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller und dem Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Danach folgten zwei Kurzfilme und eine Nebenrolle in Egon Günthers Kinoflop "Die Braut" (1999). Das Theaterspielen ist Diehl enorm wichtig, so trat er bereits 1998/1999 in Peter Zadeks "Gesäubert" in Hamburg, in Berlin und bei den Wiener Festwochen sowie in Michael Gruners "Das Leben - ein Traum" am Stadttheater Dortmund auf.

2000 feierte er in der Rolle des Kostja am Burgtheater Wien in Luc Bondys vielbeachteter "Die Möwe"-Inszenierung Triumphe. Dafür bekam August Diehl 2001 den Alfred-Kerr-Darstellerpreis. Weitere Arbeiten am Theater: "Goldoni's Das Leben ein Traum", "Roberto Zucco" und "Don Carlos". Außerdem wurde August Diehl zum "European Shooting Star 2000" gekürt. 2000 stand er auch in Rainer Kaufmanns "Kalt ist der Abendhauch" vor der Kamera, danach folgte ein Auftritt in Peter Sehrs "Love the Hard Way", die Hauptrolle als junger Polizeischüler in dem Thriller "Tattoo" (2002), eine kleine Nebenrolle in "Lichter" (2002) und ein zehnminütiger Auftritt in "Anatomie 2" (2003). Eine tragende Rolle als Fälscher, der die Blütenproduktion der Nazis im Zweiten Weltkrieg boykottiert, hatte Diehl in dem mit dem Oscar als bester nichtenglischesprachiger Film ausgezeichneten "Die Fälscher" (2006). Seinen internationalen Ritterschlag aks Schauspieler erhielt er schließlich 2009 mit der Rolle eines deutschen Majors in Quentin Tarantinos kontrovers diskutierter Regiearbeit "Inglourious Basterds".

Weitere Filme mit August Diehl: "Was nützt die Liebe in Gedanken", "Birkenau und Rosenfeld" (beide 2003), "Feuer in der Nacht", "Der neunte Tag" (beide 2004), die Schiller-Verfilmung "Kabale und Liebe" (2005), "Ich bin die Andere", "Slumming" (beide 2006), "Freischwimmer", "Nichts als Gespenster" (beide 2007), "Dr. Alemán", "Anonyma - Eine Frau in Berlin", "Buddenbrooks" (alle 2008), "Salt", "Die kommenden Tage" (beide 2010), "Wir wollten aufs Meer", "Die Abenteuer des Huck Finn", "Confession", "Layla Fourie" (alle 2012).

Foto: Zorro

August Diehl im TV

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