Geld, das brennt, kann nicht mehr stinken: August 
Diehl als zunehmend verwirrter Hacker Karl Koch  

23

KINOSTART: 14.01.1999 • Thriller • Deutschland (1998) • 99 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
23
Produktionsdatum
1998
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
99 Minuten

Ein einsamer Computerfreak in Hannover knackt die schwersten Datenbänke und verkaufte sie für Kokain.Wenn er seinem Leben ein Ende setzen würde, strunzt der junge Hacker Karl Koch (August Diehl, Foto), dann mit einer Atombombe, die ihn vom World Trade Center in New York ins Nirwana befördert. Statt New York war's schließlich ein Wald bei Gifhorn, statt der Bombe ein Kanister Benzin. Aber er war 23 Jahre alt, als er starb, das zählte für ihn. Die 23 war Karl Kochs Schicksalszahl, eine Art Weltverschwörungsformel, die seine Phantasie in tödlichen Beschlag nahm ...

"23" heißt der Film, den Hans-Christian Schmid ("Nach fünf im Urwald", "Crazy") über das kurze, intensive und tatsächlich gelebte Leben des Karl Koch gedreht hat. Erzählt werden Aufstieg und Fall eines Hackers aus Hannover, der mit Geduld und Geschick Zugang zu einigen der vermeintlich sichersten Geheimnisse der Welt findet - der "Optimis"-Datenbank im Pentagon oder "Norad", dem US-Kontrollzentrum für strategische Luftabwehr. Damals, Mitte der Achtzigerjahre, leisteten Karl Koch und seine wenigen Freunde, einsame und pionierhafte "Patrouillendienste am Rande der Unkenntlichkeit". Dank ihrer Computer-Fähigkeiten hofften sie Zugriff auf alles Wissen der Welt zu erlangen. Doch Karl Koch landete statt dessen immer häufiger bei jener ominösen 23, die seiner Meinung nach bei jeder Katastrophe eine mehr oder weniger verborgene Rolle spielte. Und als Folge langer Nächte am Computer geriet er an Kokain und andere Drogen. Dafür brauchte er Geld, und so verkaufte er seine gehackten Daten an den sowjetischen Geheimdienst, der sich der Hacker gern bediente. Karl Koch, dieser Bote eines neuen Jahrhunderts, wird im Film von August Diehl verkörpert, dem aufstrebenden Star des deutschen Films. Allein sein Spiel ist schon das Ansehen wert.

Darsteller

August Diehl
Lesermeinung
Dieter Landuris
Lesermeinung
Fabian Busch
Lesermeinung
Literat, Schöngeist, Schauspieler: Hanns Zischler,
hier als Kommissar in dem Krimi "Hinter blinden
Fenstern"
Hanns Zischler
Lesermeinung
Patrick Joswig.
Patrick Joswig
Lesermeinung

BELIEBTE STARS

Blondes Haar und blaue Augen: Cameron Diaz.
Cameron Diaz
Lesermeinung
Heather Graham
Lesermeinung
Wird gerne als Bösewicht besetzt: Mark Strong
Mark Strong
Lesermeinung
Ulrike Kriener - die Filme, die Karriere und das Leben der Schauspielerin im Porträt.
Ulrike Kriener
Lesermeinung
Idris Elba erhielt für seine Darstellung als "Luther" 2012 den Golden Globe.
Idris Elba
Lesermeinung
Vielfach ausgezeichnete Charakterdarstellerin: Judi Dench.
Judi Dench
Lesermeinung
Audrey Hepburn 1954 in "Sabrina".
Audrey Hepburn
Lesermeinung
Ziemlich wandlungsfähig: Schauspieler und Regisseur Andy Serkis.
Andy Serkis
Lesermeinung
Elisabeth Lanz im Porträt: Karriere und Leben der österreichischen Schauspielerin.
Elisabeth Lanz
Lesermeinung
Schauspielerin Zoey Deutch.
Zoey Deutch
Lesermeinung
Dylan O'Brien
Lesermeinung
Zum Bösewicht geboren? Mads Mikkelsen
Mads Mikkelsen
Lesermeinung
Erfolgreicher Exportartikel aus Großbritannien: Jude Law.
Jude Law
Lesermeinung
Schauspieler Mark Wahlberg startete als Marky Mark zunächst eine Musik-Karriere.
Mark Wahlberg
Lesermeinung
Begann seine Karriere als Krimineller: Danny Trejo.
Danny Trejo
Lesermeinung
Schauspieler Golo Euler 2019 beim Deutschen Schauspielpreis.
Golo Euler
Lesermeinung
Ganz großer Hollywood-Star: Jeff Goldblum.
Jeff Goldblum
Lesermeinung