Léa Seydoux

Lesermeinung
Geboren
01.07.1985 in Paris, Frankreich
Alter
37 Jahre
Sternzeichen
Biografie

It-Girl Léa Seydoux gehört zu den jungen und aufstrebenden französischen Schauspielerinnen, die sich längst einen Namen in der Filmmetropole von Hollywood gemacht haben. So sah man die Pariserin, die auch in Senegals Hauptstadt Dakar aufwuchs, wo ihre Mutter heute noch lebt, etwa an der Seite von Tom Cruise in dem Actionfilm "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" (2011). Dies ist allerdings kein Wunder, denn Léas Großvater ist kein geringerer als Jérôme Seydoux, der lange Zeit Präsident der Filmproduktionsgesellschaft Pathé war. Und ihr Großonkel ist Nicolas Seydoux, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Film-Produktionsgesellschaft Gaumont.

Nach einem Jahr Schauspielunterricht an der Ecole de théatre Les Enfants Terribles und einer bei Corine Blue gab Sendoux ihr Filmdebüt als Aurore in Sylvie Aymes nicht sonderlich gelungener Komödie "Mes copines" (2006), bevor Catherine Breillat sie an der Seite von Asia Argento für ihr Kostümdrama "Die letzte Mätresse" (2007) verpflichtete. Nach einem Auftritt in Jean-Pierre Mockys Krimidrama "13 French Street" (2007) folgten weitere, meist kleinere Rollen in Werken wie etwa dem Teenagerdrama "Des poupées et des anges“ (2008) oder Bertrand Bonellos Tragikomödie "De la guerre" (2008), für die sie erneut mit Asia Argento sowie mit dem viel zu früh verstorbenen Guillaume Depardieu und Mathieu Amalric vor der Kamera stand.

Einen ersten großen Erfolg feierte Léa Seydoux schließlich mit dem Liebesdrama "Das schöne Mädchen" (2008), in dem sie die 16-jährige Junie verkörperte, die in ein kompliziertes Geflecht aus Freundschaft, Liebe und Geheimnissen verstrickt wird. Für diese Rolle erhielt sie 2009 die Trophée Chopard als beste Nachwuchsdarstellerin im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes und wurde darüber hinaus für den César vorgeschlagen.

Inzwischen war auch die internationale Filmwelt auf Léa Seydoux' Schauspieltalent aufmerksam geworden, und so verpflichtete sie Quentin Tarantino für eine kleine Rolle in seinen Kino-Hit "Inglourious Basterds" (2009) mit Brad Pitt, Mélanie Laurent und dem späteren Oscar-Gewinner Christoph Waltz, der sie allerdings direkt in der Anfangssequenz umbringt. Dagegen war sie in Sébastien Lifshitz' Roadmovie "Plein sud - Auf dem Weg nach Süden" (2009) eine lolitahafte Schwangere gab.

Weniger gelungen war dagegen Jessica Hausners Drama "Lourdes" (2009), in dem Léa die Betreuerin einer gelähmten Frau alias Sylvie Testud verkörperte. Und auch Ridley Scotts "Robin Hood" (2010), Léas zweite Rolle in einem englischsprachigen Film, in dem sie in die Rolle der Geliebten von Prinz John schlüpfte, konnte nur ansatzweise überzeugen. Viel besser war dagegen die Woody-Allen-Komödie "Midnight in Paris" (2011) und Ursula Meiers Tragikomödie "Winterdieb" (2012).

Neben ihrer Schauspiel-Tätigkeit ist Léa Seydoux ein angesagtes Model und wurde bereits von berühmten Fotografen wie Steven Meisel, Mario Sorrenti, Ellen von Unwerth und Jean-Baptiste Mondino für Magazine wie "Vogue Paris", "Numero", "W" und "L'Officiel" abgelichtet. Weitere Filme mit Léa Seydoux: "Traceless", "Belle Épine", "Roses à crédit", "Die Geheimnisse von Lissabon" (alle 2010), "Le roman de ma femme", "Leb wohl, meine Königin!" (beide 2011), "Blue Is a Hot Color", "Beauty and the Beast", "Grand Budapest Hotel" (alle 2013), "Die Schöne und das Biest" (2014).

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