Er hätte meinen Vater nicht fragen sollen!
Felicitas Woll als Anna

Dresden

KINOSTART: 05.03.2006 • Kriegsdrama • Deutschland (2006) • 180 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Dresden
Produktionsdatum
2006
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
180 Minuten

Dresden im Januar 1945: In der vom Krieg bislang kaum versehrten prächtigen Elbmetropole künden die Flüchtlingstrecks aus dem Osten vom Näherrücken der Front. Auch wenn die Nazi-Propaganda ungerührt vom "Endsieg" tönt, sollen die wenigen in der Stadt verbliebenen jüdischen Mitbürger noch eiligst deportiert werden. Eine unbestimmte Anspannung liegt in der Luft. Das grausame Gesicht des Krieges erfährt auch die junge Anna Mauth (Felicitas Woll, Foto), die sich als Krankenschwester am Martin-Luther-Krankenhaus um die täglich wachsende Zahl von verwundeten und schwer verletzten Frontsoldaten kümmert. Sie fühlt sich hingezogen zu dem Oberarzt Alexander Wenninger, der seine Kollegen während des Fliegeralarms in den Luftschutzkeller schickt und mit Annas Hilfe tollkühn weiter operiert. Anna, die ihr Medizinstudium wegen des Krieges aufgegeben hat, imponieren Alexanders ärztliche Kompetenz und Entschlossenheit. Mit seinem Heiratsantrag stellt er sich eher unbeholfen an. Anna ist verletzt, dass Alexander bereits das Einverständnis ihres Vaters, des Klinikchefs Carl Mauth, eingeholt hat, sagt aber dennoch ja ...

Roland Suso Richter ("Buddies - Leben auf der Überholspur", "Der Tunnel") bietet mit seinem gut besetzten Zweiteiler zwar eine schmalzige Story, weiß diese aber gekonnt in die tragischen Ereignisse um die Bombardierung Dresdens einzubinden. Seriendarstellerin Felicitas Woll ("Berlin, Berlin") hat hier endlich einmal eine dankbare Hauptrolle als Krankenschwester Anna, nachdem sie in ihrem bis dahin einzigen Kinoprojekt "Abgefahren - Mit Vollgas in die Liebe" (2004) zwar überzeugen, aber den miserablen Film nicht retten konnte.

Darsteller

Benjamin Sadler
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Schauspielerin Felicitas Woll wurde durch "Berlin, Berlin" zum Star.
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