Jeff Bridges

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Cool, cooler, Jeff Bridges
Fotoquelle: Helga Esteb/shutterstock.com
Jeff Bridges
Geboren: 04.12.1949 in Los Angeles, USA

Sieben Mal war Hollywood-Star Jeff Bridges für den Oscar nominiert, doch erst im fünften Anlauf erhielt er die begehrte Trophäe für seine Rolle eines alternden Country-Sängers in "Crazy Heart" (2009), für die er zuvor bereits mit dem Golden Globe als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet worden war.

Jeff Bridges gilt als einer der ganz Großen im Show-Geschäft und hat, obwohl er wie sein Bruder Beau bereits als Kind vor der Kamera stand, den Weg zum Erfolg größtenteils ohne Hilfe seiner berühmten Familie gesucht. Als kleiner Junge sieht man ihn 1951 erstmals in "Auf Bewährung freigelassen". Später folgte mit "Abenteuer unter Wasser" (1957-1960) die Erfolgsserie seines Vaters Lloyd. Sehr rasch wird Jeff bekannt. Innerhalb von drei Jahren spielte er in neun Filmen mit, für Part als junger Texaner Duane in Peter Bogdanovichs "Die letzte Vorstellung" wurde er bereits 1971 das erste Mal für den Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert.

Ein Jahr später verkörpert er den erfolgreichen Nachwuchsboxer in John Hustons "Fat City", den man bei uns nur im Fernsehen sehen konnte. Der realistisch karge Western "In schlechter Gesellschaft" (1972) und der düstere Actionfilm "Der letzte Held Amerikas" (1972) waren die nächsten Stationen. Als Kumpel von Clint Eastwood und George Kennedy wurde er in Michael Ciminos "Die Letzten beißen die Hunde" (1973) bekannt und erhielt seine zweite Oscar-Nominierung. Cimino besetzte ihn auch in seinem verkannten Meisterwerk "Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel" (1980).

Multitalent mit vielen Interessen

Jeff besuchte die University High School in Los Angeles, nahm später in New York Schauspielunterricht bei Herbert Berghof und Uta Hagen. Eine Weile interessierte er sich mehr für Musik, er komponierte Songs und was er bis heute macht. Eine seiner bekanntesten, von ihm selbst gesungenen Hits ist "Lost in the Space" für Peter Yates "John und Mary", in dem er selbst aber nicht mitspielt. 2011 brachte Jeff Bridges ein Album im Country-Stil mit Einflüssen aus Blues-, Folk- und Rockmusik heraus. Das Album, das schlicht "Jeff Bridges" heißt, beinhaltet auch zwei Songs, die Bridges selbst komponierte. Produzent und Co-Autor des Albums war T-Bone Burnett, ein enger Freund des Schauspielers.

Zu seinen künstlerischen Erfolgen zählen die Titelrolle eines Außerirdischen in menschlicher Hülle in dem Sciencefiction "Starman" von John Carpenter, die ihm seine erste Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller einbrachte, des großen Auto-Industriellen in Francis Ford Coppolas "Tucker" (1988), des Musikers Jack Baker in dem Publikumserfolg "Die fabelhaften Baker Boys" (1989), "Texasville" (1990) - die Fortsetzung von "Die letzte Vorstellung" -, des depressiven Radio-Stars in Terry Gilliams "König der Fischer" (1991), des Überlebenden einer Flugzeugkatastrophe in Peter Weirs "Fearless - Jenseits der Angst" (1994), des harmlos wirkenden Serien-Killers in Sluizers "Spurlos" (1992) und die Rolle des Partners von Barbra Streisand in dem von ihr selbst inszenierten Film "Liebe hat zwei Gesichter" (1995).

The Dude

1998 war Jeff Bridges als "trägster Mensch von Los Angeles" in Joel und Ethan Coens "The Big Lebowski" und in dem Polit-Thriller "Arlington Road" in den Kinos zu sehen, 1999 folgten "Simpatico" und "Die Muse". Klasse war sein Psychiater an der Seite von Kevin Spacey in dem Scifi-Drama "K-Pax" (2001), und ein großartiges, hervorragend besetztes Drama ist "The Door in the Floor - Tür der Versuchung" (2004).

Einen bleibenden Eindruck hinterließ er auch als trinkfreudiges Raubein Marshal Rooster Cogburn in dem erfolgreichen, preisgekrönten Western "True Grit" (2011). Hierfür erhielt Jeff Bridges abermals eine Oscar-Nominierung, ebenso 2017 für seinen Auftritt in David Mackenzies US-amerikanischen Neo-Western "Hell Or High Water.

Weitere Filme mit Jeff Bridges: "Silent Night, Lonely Night", "Halls of Anger" (beide 1969), "The Yin And The Yang Of Mr. Go" (1970), "In Search Of America" (1971), "Lolly Madonna War", "The Iceman Cometh" (beide 1973), "Rancho Deluxe", "Ins Herz des Wilden Westens" (beide 1975), "Mister Universum" (1976), "King Kong" (1976), "Rendezvous mit Leiche" (1978), "Philadelphia Clan" (1979), "Der Ringer" (1980), "Cutter's Way - Keine Gnade" (1981), "Tron", "Liebesgrüße aus dem Jenseits","Rapunzel" (alle 1982), "Gegen jede Chance" (1984), "Das Messer" (1985), "Ein Mann, ein Wort", "Der Morgen danach", "8 Millionen Wege zu sterben" (alle 1986), "Nadine - Eine kugelsichere Liebe" (1987), "Cold Feet", "See You in the Morning" (beide 1989), "American Heart" (1992), "Secret Sins Of A Father", "Explosiv - Blown Away" (beide 1994), "Wild Bill" (1995), "White Squall - Reißende Strömung", "Zwischen den Welten" (beide 1996), "Rufmord - Jenseits der Moral" (2000, Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller), "Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg" (2003), "Rebell in Turnschuhen" (2005), "Könige der Wellen" (Sprecher, 2007), "Iron Man", "New York für Anfänger" (beide 2008), "Tron: Legacy" (2010), "R.I.P.D. 3D" (2013).


Zur Filmografie von Jeff Bridges
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