Golden-Globe-Gewinnerin Julianne Moore.
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Julianne Moore

Lesermeinung
Geboren
03.12.1960 in Boston, Massachusetts, USA
Alter
60 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Die Tochter eines Militärrichters und einer schottischen Sozialarbeiterin erhielt ihre Ausbildung an der Boston University School für schauspielerische Künste. Ihre Karriere begann sie in einer Reihe von Off-Broadway Produktion, etwa in Caryl Churchills "Serious Money" und "Ice Cream/Hot Fudge". Danach machte sich Julianne Moore zunächst als TV-Darstellerin einen Namen: Sie spielte in Lee Philips' Drama "Mörderische News" (1989), in der Krimiserie "B.L. Stryker" (1990), in "The Last to Go" (1991) und in Martin Campbells Detektivfilm "Hexenjagd in L.A." (1991).

Einen kleinen Kinoauftritt hatte Julianne Moore dann 1992 in Uli Edels eher belanglosen Erotik-Thriller "Body of Evidence" an der Seite von Madonna, Anne Archer und Willem Dafoe. Danach folgten Rollen in Curtis Hansons Kinderzimmer-Thriller "Die Hand an der Wiege" (1992) und neben Johnny Depp und Mary Stuart Masterson in Jeremish Chechiks romantischer Komödie "Benny & Joon" (1993).

Halbnackte Ehefrau von Matthew Modine

1993 spielte Julianne Moore eine Ärztin in Andrew Davis' rasanten und überaus erfolgreichen Actionthriller "Auf der Flucht", in dem Harrison Ford die Rolle des einstigen Serienhelden Dr. Kimble übernahm. Im gleichen Jahr war sie auch als halbnackte Ehefrau von Matthew Modine in Robert Altmans brillanten Episodenfilm "Short Cuts" zu sehen. Danach folgte eine Hauptrolle in Louis Malles Theatergeschichte "Vanya 42. Straße" (1994).

Einem breiten Publikum wurde sie allerdings erst durch die Rollen in der missglückten Chris Columbus-Komödie "Neun Monate" (1995) mit Hugh Grant, als Sylvester Stallones große Liebe in Richard Donners "Assassins - Die Killer" und in Steven Spielbergs "Vergessene Welt: Jurassic Park" (1997) bekannt. Ihren größten Erfolg auf der Leinwand hatte sie bisher mit ihrer Darstellung einer Pornodarstellerin in Paul Thomas Andersons "Boogie Nights" (1997). Für diese Leistung erhielt sie sowohl eine Golden Globe- als auch eine Oscarnominierung.

Danach sah man Julianne Moore in von Gus Van Sants überflüssigen Psycho des Hitchcock-Klassikers "Psycho" (1960), in dem sie die Rolle der Schwester des Mordopfers übernahm. Gelungen dagegen war ihr Auftritt als erotische Artistin in "The Big Lebowski" (1998) der Coen-Brüder. 1999 drehte sie erneut mit Robert Altman, diesmal die Komödie "Cookie's Fortune", für Neil Jordan agierte sie in "Das Ende einer Affäre" (1999), für Oliver Parker in "Ein perfekter Ehemann" (1999) und für István Szabó in "Sunshine - Ein Hauch von Sonnenschein" (1999). 2001 sah man sie in dem von der Kritik zu Recht verrissenen "Das Schweigen der Lämmer"-Fortsetzung "Hannibal" (Regie: Ridley Scott) an der Seite von Anthony Hopkins, in der Sci-Fi-Komödie "Evolution", sowie neben Kevin Spacey in "Schiffsmeldungen".

Nominierung für Golden Globe und Oscar

Neben ihrer Arbeit fürs Kino kehrte Julianne Moore auch immer wieder ans Theater zurück, unter anderem spielte sie in Strindbergs "Der Vater" mit Al Pacino und an der Seite von Meryl Streep in "An American Daughter". Für ihre Rolle in dem Ehedrama "Dem Himmel so fern" (2002) wurde sie erneut für Golden Globe und Oscar nominiert. Gewinnen konnte sie den Golden Globe und den Oscar 2015 als "Beste Hauptdarstellerin" für ihre Rolle in "Still Alice - Mein Leben ohne Gestern".

Weitere Filme mit Julianne Moore: "Edge of Night" (TV-Serie, 1983), "As the World Turns" (TV-Serie, 1986 - 88), "Ich will Manhattan" (1986), "Slaughterhouse 2" (1988), "Geschichten aus der Schattenwelt" (1990), "Betty Lou - der ganz normale Wahnsinn" (1992), "Familien-Bande", "Safe" (beide 1995), "Mein Mann Picasso" (1996), "Das Familiengeheimnis" (1997), "Chicago Cab", "Junket Whore" (beide 1998), "Magnolia", "Psycho Path", "Unschuldig verfolgt" (beide 1999), "The Ladies Man", "Welcome to Hollywood", "Not I" (alle 2000), "World Traveler" (2001), "The Hours" (2002), "Without Apparent Motive" (2003), "Die Vergessenen", "Laws of Attraction" (beide 2004), "Liebe ist Nervensache" (2005), "Children of Men" (2006), "Next", "I'm Not There", "Wilde Unschuld" (alle 2007), "Die Stadt der Blinden" (2008), "A Single Man", "Chloe", "Pippa Lee" (alle 2009), "The Kids Are All Right" (2010), "Crazy, Stupid, Love" (2011), "Das Glück der großen Dinge" (2012), "Don Jon", "Carrie" (beide 2013), "Non-Stop" (2014), "Die Tribute von Panem 4 - Mockingjay Teil 2" (2015).

Filme mit Julianne Moore

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