Meryl Streep

Lesermeinung
Geboren
22.06.1949 in Basking Ridge, New Jersey, USA
Alter
71 Jahre
Sternzeichen
Biografie

21 Oscar-Nominierungen, davon 17 als beste Hauptdarstellerin, das sind Zahlen, die keine andere Hollywood-Schauspielerin vorweisen kann. Ob als arische Deutsche, die das Leben ihres jüdischen Ehemanns retten will, als Mutter, die bei der Scheidung um ihr Kind kämpft, als engagierte Gewerkschaftlerin, die in "Silkwood" (1983) erkennt, das allzu sorglos mit atomarer Strahlung umgegangen wird, immer ist Meryl Streep eine Frau, die Schweres durchmacht, vor Verzweiflung auch vor Tränen nicht zurückschreckt, aber letztlich doch ihre Frau steht.

Eine Abwechslung im Rollenfach ist einmal die vornehme dänische Baronin Blixen, die in Sydney Pollacks "Jenseits von Afrika" (1985) Ehefrau von Klaus Maria Brandauer und Geliebte von Robert Redford ist. Komische Rollen wie Susan Seidelmanns moderne "She Devil"-Version "Die Teufelin" (1989) oder in Robert Zemeckis "Der Tod steht ihr gut" (1992) sind nicht so ihre Sache, da ist sie in Thrillern wie "Am wilden Fluss" (1994) oder Melodramen wie neben Clint Eastwood in "Die Brücken am Fluss" (1995) schon besser aufgehoben.

Debüt im Theaterstück "Der Playboy von Seville"

Nach dem Besuch des Vassar College geht sie mit 20 nach New York und debütiert am Theater in dem Stück "Der Playboy von Seville". Nach der Bühnenausbildung an der berühmten Yale Drama School sind bereits ihre ersten Arbeiten am Broadway und beim Shakespeare Festival im Central Park äußerst erfolgreich. Ihr Kinodebüt liefert Meryl Streep in Fred Zinnemanns "Julia".

Dreimal hat sie den Oscar erhalten: Für die Nebenrolle in Robert Bentons "Kramer gegen Kramer" (1978), für die Titelrolle in "Sophies Entscheidung" (1982) von Alan J. Pakula und für ihre Verkörperung der Margaret Thatcher in "Die eiserne Lady" (2011). Und insgesamt achtmal den Golden Globe: Für "Kramer gegen Kramer", "Sophies Entscheidung", "Die Geliebte des französischen Leutnants" (1980), für "Adaptation" (2002), für "Engel in Amerika" (2004) für "Der Teufel trägt Prada" (2007), für "Julie & Julia" (2010) und für "Die Eiserne Lady" (2012).

2017 wurde ihr zudem der "Cecil B. deMille Award" für ihr Lebenswerk überreicht und sie wurde erneut als "Beste Hauptdarstellerin" (in "Florence Foster Jenkins") für einen Oscar nominiert. Eine weitere Nominierung als "Beste Hauptdarstellerin" folgte 2018 für ihre Rolle in "The Post".

Weitere Filme mit Meryl Streep: "Manhattan" (1978), "Holocaust" (1978), "In der Stille der Nacht" (1982), "Der Liebe verfallen" (1984), "Eine demanzipierte Frau", "Sodbrennen" (beide 1985), "Ein Schrei in der Dunkelheit" (1988), Grüße aus Hollywood" (1990), "Das Geisterhaus" (1993), "Davor und danach", "Marvins Töchter" (beide 1996), "Solange es noch Hoffnung gibt" (1997), "Familiensache", "Tanz in die Freiheit" (beide 1998), "Music Of The Heart" (1999), "The Hours" (2002), "Engel in Amerika" (2003, Emmy für Streep), "Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse" und "Der Manchurian Kandidat" (beide 2004), "Couchgeflüster" (2005), "Lucas, der Ameisenschreck" (Stimme), "Robert Altman's Last Radio Show" (beide 2006), "Von Löwen und Lämmern", "Machtlos", "Spuren eines Lebens" (alle 2007), "Mamma Mia!", "Glaubensfrage" (beide 2008), "Julie & Julia", "Wenn Liebe so einfach wäre", "Der fantastische Mr. Fox" (Sprecherin im Original, alle 2009), "Wie beim ersten Mal" (2012), "Im August in Osage County" (2013), "Hüter der Erinnerung - The Giver", "The Homesman", "Into the Woods" (alle 2014), "Ricki - Wie Familie so ist", "Suffragette - Taten statt Worte" (beide 2015), "Florence Foster Jenkins" (2016).

Filme mit Meryl Streep

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