Nach den DC-Werken "Batman V Superman: Dawn of Justice" und "Suicide Squad" des vergangenen Jahres hat es die von der israelischen Schauspielerin Gal Gadot verkörperte Figur "Wonder Woman", die bereits in "Batman v Superman" ihren ersten Auftritt hatte, nicht leicht. Schließlich verließen viele Fans enttäuscht die Kinosäle und das Comic-Universum konnte bei Weitem nicht mit den Blockbustern der Konkurrenz von Marvel mithalten.

Nun versucht die Filmemacherin Patty Jenkins, die eigentlich schon für "Thor - The Dark Kingdom" auf dem Regiestuhl hätte sitzen sollen, mit ihrer ersten Comicverfilmung, es besser als ihre Kollegen Zack Snyder und David Ayer zu machen.

Vom Paradies in die Hölle

Diana (Gadot) lebt als Amazonenprinzessin auf einer paradiesischen Insel, wo sie zur Kriegerin ausgebildet wird. Erst als der amerikanische Pilot Steve Trevor (Chris Pine) während des ersten Weltkriegs in ihr isoliertes Reich kommt, erfährt Diana von den Konflikten der Welt. Sie meint, der Kriegsgott Ares stecke hinter den Untaten, und begleitet Steve zurück ins Kriegsgebiet. Erst dort erkennt sie als Wonder Woman, wozu sie fähig ist.

Frauenpower vor und hinter der Kamera

Nicht nur, dass endlich eine Frau die Hauptfigur in einer Comicverfilmung spielt, auch durch die von anderen Filmen und dem DC-Universum losgelöste Story setzt sich der Film von seinen mittelmäßig Vorgängern des vergangenen Jahres ab. Eine gute Chemie zwischen den Hauptdasrstellern, intelligent eingesetzter Humor und starke Kampfszenen machen Jenkins' Werk zu einem sehenswerten Spektakel.