Die galaktische Uralt-Rasse der Dunkel-Elfen verloren einst den Kampf ums Universum gegen die Krieger von Asgard. Jetzt allerdings ist der Dunkel-Elf-Anführer Malekith aus einem Jahrhunderte währenden Schlaf erwacht und will mit seinen Artgenossen wieder gegen Asgard vorgehen und alles Leben ins ewig Dunkle stürzen. Um gegen den finsteren Fürsten vorzugehen, bedient sich Donnergott Thor seines verstoßenen und im Gefängnis schmorenden Bruders Loki. Außerdem könnten auch die Menschen um die aparte Jane Foster von großer Hilfe sein. Genau dieser Aspekt kommt Thor sehr gelegen, denn er hat immer noch ein Auge auf Jane geworfen ...

Mit dem zweiten Kino-Abenteuer des hammerschwingenden Superhelden Thor aus dem Marvel-Universum inszenierte der "Die Sopranos"-, "Game Of Thrones - Das Lied von Eis und Feuer"- und "Mad Men"-erfahrene Regisseur Alan Taylor ein vor allem visuell ansprechendes Action-Spektakel. Die Geschichte ist zwar als unausgegorener Mix der üblichen Comic-Ingredienzien nur bedingt spannend, bietet aber genügend tolle Bilder, um für vergnügliche Unterhaltung zu sorgen. Am besten sind eigentlich die wenigen komischen Momente (ob nun der fast schon obligatorische Gastauftritt von Marvel-Urgestein Stan Lee, das kurze Einblenden von Captain America oder die Szenen während des Abspanns). Davon freilich hätte es viel mehr geben dürfen.