Elena Anaya

Wusste in "Die Haut, in der ich wohne" zu überzeugen: Elena Anaya Vergrößern
Wusste in "Die Haut, in der ich wohne" zu überzeugen: Elena Anaya
Fotoquelle: Featureflash/shutterstock.com
Elena Anaya
Geboren: 17.07.1975 in Palencia, Castilla y León, Spanien

Ihre explosiv wirkende Mischung aus Unschuld und Provokation machte die schöne spanische Schauspielerin spätestens durch ihren beeindruckenden Auftritt in Julio Medems "Lucía und der Sex" (2001) auch hierzulande bekannt: Elena Anaya. Danach fiel sie wieder in dem überladenen Horror-Streifen "Van Helsing" (2004) als eine der faszinierenden Bräute Draculas auf. Sie wuchs mit drei älteren Brüdern auf, wobei sie in ihrer Kindheit unter der Trennung der Eltern litt. Daher vielleicht auch ihr Interesse am Besonderen: Karate, Unterwasserwelten, Bergklettern ...

1996 verließ sie ihre Schule in Cádiz, um ihr Glück an der Königlichen Schule für Dramatische Künste von Madrid (RESAD) zu versuchen. Immerhin hatte sie einen Auftritt in dem Kurzfilm "Adiós Naboelk" (1995). Als Regisseur Alfonso Ungria ein junges Mädchen für seinen Film "Africa" suchte, ging Elena zum Casting und wurde prompt engagiert. So einmal in Madrid Fuß gefasst, studierte sie und arbeitete nebenbei beständig als Schauspielerin. Doch der Einlass an der RESAD blieb ihr immer noch verwehrt. Erste größere Aufmerksamkeit erzielte sie in Fernando Leon de Aranoas Komödie "Familie" (1997).

Ihr Talent versuchte Elena an der Interpretationsschule von Schauspieler Juan Carlos Corazza zu verfestigen. Es folgten einige Leinwanddramen wie "Lagrimas negras" (1998), "Finisterre, donde termina el mundo" (1998) und "Las huellas borradas" (1999), bevor ihr Julio Medem die Rolle der jungen Verführerin in dem erotischen Drama "Lucia und der Sex" anbot. So wundert es nicht, dass der Film für neun Goyas nominiert wurde und Elena eine Nominierung als beste Nebendarstellerin einbrachte. Blieb ihr der Preis hier noch verwehrt, erhielt sie ihn in der gleichen Kategorie von der Spanischen Schauspiel-Vereinigung.

Noch im gleichen Jahr spielte sie an der Seite der weltbekannten Kolleginnen Penelope Cruz und Victoria Abril in der Komödie "Sin noticias de Dios" (2001), der gleich für 11 Goyas nominiert wurde. Dann folgte im Jahr 2002 ihr endgültiger Durchbruch, denn sie bekam eine kleine Rolle in Pedro Almodóvars "Sprich mit ihr - Hable con ella". Auch danach lieferte Elena Anaya beeindruckende Nebenrollen wie etwa in Miguel Albaladejos Drama "Rencor" (2002) oder in Walter Doehners Romanze "La habitacion azul" (2002) ab.

Ihre Rolle in der Komödie "Zwei beinharte Profis" (2003) eröffnete ihr schließlich die Möglichkeit, in der britisch-deutschen Produktion "Dead Fish" (2004) an der Seite von Gary Oldman mitzuspielen - und auch die Produzenten von "Van Helsing" wurden auf sie aufmerksam und besetzten sie als schöne fliegende Aleera neben Hugh Jackman als titelnder Vampirjäger. Nach der weiblichen Hauptrolle in der aufwändigen wie beeindruckenden Arturo-Perez-Reverte-Verfilmung "Alatriste" (2006) spielte sie 2007 in dem verquasten "Wilde Unschuld" wieder in einer internationalen Produktion. 2008 übernahm sie eine tragende Rolle an der Seite von Vincent Cassel in "Public Enemy No. 1 - Mordinstinkt", der Verfilmung der Lebensgeschichte des französischen Oberschurken und Ausbrecherkönigs Jaqcues Mesrine.

Weitere Filme mit Elena Anaya: "De qué se ríen las mujeres?" (1997), "Grandes ocasiones" (1998), "El invierno de las anjanas", "El Árbol del penitente" (beide 2000), "Ana y Manuel" (2004), "Fragile - A Ghost Story" (2005), "Stage Kiss", "Im Land der Frauen" (beide 2006), "Miguel y William" (2007), "Las Bandidas - Kann Rache schön sein!" (2008), "Cairo Time", "", "9" (alle 2009), "Eine Nacht in Rom", "À bout portant" (beide 2010), "Die Haut, in der ich wohne" (2011).


Zur Filmografie von Elena Anaya
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