Chris Pine

Chris Pine in seiner Paraderolle als James T. Kirk
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Chris Pine in seiner Paraderolle als James T. Kirk in "Star Trek"
Chris Pine
Geboren: 06.08.1980 in Los Angeles, Kalifornien, USA

Seit seiner gefeierten Hauptrolle als Captain Kirk in J.J. Abrams' "Star Trek" (2009) gehört Chris Pine zu Hollywoods gefragtesten jungen Schauspielern. Pine, der aus Schauspieler-Familie stammt und damit in die Fußstapfen seiner Eltern Gwynne Gilford und Robert Pine sowie seiner Großmutter Anne Gwynne tritt, absolvierte zunächst ein Englischstudium an der University of California in Berkeley. Danach wechselte er zum American Conservatory Theater und an die University of Leeds in England, wo er sich zum Schauspieler ausgebilden liess. Bühnenerfahrung sammelte Pine in Thornton Wilders "Our Town", David Mamets "American Buffalo", Jean-Paul Sartres "Huis clos", Samuel Becketts "Waiting for Godot" („Warten auf Godot") und in "Orestes" von Euripides.

Seiner erste Fernsehrolle spielte Pine 2003 in der Krankenhaus-Serie "Emergeny Room" ("ER"), die zuvor bereits etlichen Darstellern den Weg nach Hollywood geebnet hatte, man denke nur an George Clooney. Danach folgten weitere kleinere Rollen in Serien wie "The Guardian" und "CSI: Miami" (beide 2003), bevor er 2004 in Garry Marshalls nicht sonderlich origineller Komödie "Plötzlich Prinzessin 2" neben Anne Hathaway und Julie Andrews sein Kinodebüt gab. Auch nicht viel besser war Joe Carnahans knallhart überdrehtes Actiondrama "Smokin' Aces", in dem Pine immerhin als Anführer dreier wilder Brüder, die als Auftragskiller für Tod und Chaos sorgen, auf sich aufmerksam machen konnte. Und noch im gleichen Jahr sah man Pine in der dämlichen Teenie-Klamotte "Zum Glück geküsst", in der Hollywood-Skandalnudel Lindsay Lohan seine Partnerin war.

Zwei Jahre später gehörte Chris Pine zu der prominent besetzten Komödie "Bottle Shock - Die Chardonnay-Cowboys": Der in den 1970er Jahren angesiedelte, mit [pealan_rickman: Alan Rickman], Danny DeVito und Dennis Farina besetzte Spaß von Randall Miller basiert auf der wahren Geschichte des kalifornischen Weinguts Montelena, das mit eigenen Weinen bei einem Geschmackstest in Frankreich gegen die besten Bordeaux-Weine antrat, gewann und damit das Napa Valley mit an die Spitze der Weinwelt führte. Pine spielte den schon als Faulenzer abgestempelten Sohn des Weingutbesitzers, der das Napa Valley in Frankreich vertritt und maßgeblich daran beteiligt ist, den Familienbesitz zu retten. Ein billiges Schundfilmchen ohne Sinn und Verstand war dagegen wieder Àlex und David Pastors Horrorthriller "Carriers" (2009), in dem Pine einen jungen Mann spielte, der mit seinen Freunden das tödliche Chaos nach einer sich ausbreitenden viralen Pandemie zu überleben versucht.

Nach dem große Erfolg des oben bereits erwähnten Sciencefiction "Star Trek" sah man Pine als jungen Kollegen von Denzel Washington in Tony Scotts lauem Actioner "Unstoppable - Außer Kontrolle" (2010), "Das gibt Ärger" (2011) ist eine dämliche wie unglaubwürdige Agenten-Komödie mit Reese Witherspoon und Til Schweiger, während Alex Kurtzman mit seinem Drama "Zeit zu leben" (2012) ein bemerkenswertes Kino-Debüt gelang, in dem Pine als junger Geschäftsmann nach dem Tod seines Vaters erfährt, dass er eine ältere Schwester (Elizabeth Banks) hat … 2013 schlüpfte Pine schließlich erneut in seine Paraderolle als Captain Kirk, denn J.J. Abrams besetzte ihn erneut in seinem Kassenknüller "Star Trek Into Darkness".

Neben seiner Filmarbeit hat sich Pine auch auf der Bühne bewährt, so spielte er etwa eine Hauptrolle in Martin McDonaghs Drama "The Lieutenant of Inishmore" das am Mark Taper Forum in Los Angeles aufgeführt wurde. Das Branchenblatt Variety nannte Pines Darstellung "geradezu unheimlich und eindrucksvoll gut" und schrieb, dass die "Zuschauer des Stücks Zeuge des Beginns einer Bühnenkarriere sein können, die verspricht, wirklich bemerkenswert zu werden." Pine trat an der Seite von Chris Noth auch am Geffen Playhouse Theater in Los Angeles im Drama "Farragut North" auf, erhielt für seine Darstellung beste Rezensionen und wurde schließlich auch für einen Ovation Award vorgeschlagen. Außerdem sah man ihn am Geffen Playhouse Theater in Neil LaButes schwarzer Komödie "Fat Pig" sowie Off-Broadway in dem Ein-Personen-Stück "The Atheist".

Weitere Filme und Serien mit Chris Pine: "American Dreams" (Serie, 2004), "Six Feet Under" (Serie), "Confession" (beide 2005), "Surrender, Dorothy", "Blind Dating" (beide 2006), "Small Town Saturday Night" (2010), "Celeste & Jesse", "Die Hüter des Lichts" (Sprecher im Original, beide 2012), "Jack Ryan: Shadow Recruit" (2013).

Foto: Paramount


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