Keanu Reeves verteilt als Auftragskiller John Wick einen ordentlichen Nachschlag: Wenig überraschend erhielt der Actionkracher von 2014 eine Fortsetzung.

Regiedebütant Chad Stahelski hatte schon damals angekündigt, dass seine Rachestory der Auftakt einer ganzen Filmreihe sein könnte. Er hatte zuvor als Stuntman gearbeitet und seinen prominentesten Auftritt, als er Brandon Lee in den verbleibenden Szenen von "The Crow - Die Krähe" doubelte, nachdem Lee bei einem tragischen Unfall am Set sein Leben verlor.

Gemeinsam mit Stuntkollege David Leitch schuf Stahelski mit "John Wick" einen rasanten Kinohit, der nicht nur mit spektakulären Kampfchoreografien, sondern auch einem schicken Neo-noir-Stil sowohl Publikum als auch Kritiker überzeugte. Leitch widmete sich danach dem für den kommenden Sommer terminierten Spionagefilm "The Coldest City" und wurde sogar von Marvel mit der Fortsetzung von "Deadpool" betraut. Daher verantwortet Stahelski den zweiten Wick-Auftritt im Alleingang.

Gangsterehre

Diesmal pausiert John Wick seinen Ruhestand nicht für einen privaten Rachefeldzug. Stattdessen wird er von einem alten Kollegen an einen Blutschwur erinnert, der ihn dazu zwingt, diesem in Rom zur Kontrolle über eine Killerorganisation zu verhelfen. Vor Ort sind die Berufsgenossen aber nur durch bleihaltige Argumente zu überzeugen.

Die simple Geschichte setzt wie schon der Vorgänger auf die Zutaten Action, Action, Action und einen extrem coolen Look. Dieses Rezept sollte auch aufgewärmt noch genauso gut schmecken.