Ian McShane

Lesermeinung
Geboren
29.09.1942 in Blackburn, England, Großbritannien
Alter
79 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Der Sohn des ehemaligen Manchester-United-Starfußballers Harry McShane absolvierte seine Schauspielausbildung an der Royal Academy of Dramatic Arts. Schon in den Siebziger Jahren machte Ian McShane in David Wolpers Serienerfolg "Roots" (1977) von sich reden. Im Fernsehen war der Schauspieler darüber hinaus als größenwahnsinniger Firmenboss Alan Cooper-Fozzard in "Trust" zu sehen, in "Whose Life is it Anyway?" (1972), als Heathcliff in "Wuthering Heights", in Harold Pinters "The Caretaker", die mit einem Emmy-Award ausgezeichnet wurde, in dem Peter-Falk-Vehikel "Columbo - Ruhe sanft, Mrs. Columbo" sowie als Al Swearengen in der realistischen Westernserie "Deadwood" (2007).

Für seine vielseitige Darstellung in "Deadwood" wurde McShane mit dem begehrten Golden Globe Award in der Kategorie Bester Schauspieler in einem TV-Drama ausgezeichnet. Seine charakterstarke Darstellung brachten ihm darüber hinaus 2005 einen Emmy, sowie 2005 und 2006 Nominierungen in der Kategorie bester Schauspieler bei den SAG Awards ein. Außerdem wurde er 2005 in einer Umfrage des People Magazine zum erotischsten TV-Bösewicht gewählt.

McShane trat auch als Schauspieler in die Fußstapfen großer Persönlichkeiten, indem er Rollen wie den Judas in Franco Zeffirellis "Jesus von Nazareth" (1977), die Rolle von Fürst Rainier in "The Grace Kelly Story" (1983) sowie die Titelrolle in Masterpiece Theatre's "Disraeli" (1978). Weitere Serienauftritte beinhalten: "Charlie the Kid"", "A.D.", "The Great Escape II", "Marco Polo", "Evergreen" und "Feuersturm und Asche" (1998). Bereits in den späten Achtziger Jahren gründete McShane seine eigene Productionfirma "McShane Produktions". Dort entstand die Serie "Lovejoy" mit McShane in der Titelrolle. Außerdem führte er bei einigen Episoden der weltweit populären Komödie Regie. Unter der Ägide von McShane Productions entstanden auch der Telefilm "Soul Survivors" sowie die Serie "Madson", ebenfalls mit Mr. McShane als Darsteller.

Im Jahre 2000 kehrte McShane auf die Bühnen in London zurück, um dort in Cameron Mackintoshs Erfolgsmusical "Die Hexen von Eastwick" in der Rolle des Darryl Van Horne sein Musical-Debüt zu geben. Seine abwechslungsreiche Bühnenkarriere umfasst Rollen wie den Hal in der Originalsbesetzung des Dramas "Loot", die Titelrolle in "The Admirable Crichton" auf dem Chichester Festival, den Tom in "The Glass Menagerie" und den Charlie in "The Big Knife". In "Promise", einem Stück, das sowohl in London als auch auf dem Broadway bejubelt wurde, stand er zusammen mit Dame Judi Dench und Sir Ian McKellen auf der Bühne. In Los Angeles stand er für drei Produktionen des Matrix Theatre auf der Bühne, darunter die Weltpremiere von Larry Atlas' "Yield of the Long Bond" und die beiden Dramen "Inadmissible Evidence" und "Betrayal", für die er mit dem Los Angeles Drama Critics' Circle Award ausgezeichnet wurde.

Seinen Durchbruch schaffte der Schauspieler, der bereits in zahlreichen Filmen mitwirkte, 1962 mit seinem Filmdebüt "The Wild And The Willing". Dieser Auftritt verhalf ihm zu anderen Hauptrollen darunter "Luftschlacht um England" (1969), "Sheila" (1973), "Die Uhr läuft ab" (1974) und "Gefährliches Dreieck" (1983). Seine Darstellung des düsteren, hinterhältigen und äußerst gut aussehenden Teddy Bass in dem von Kritikern gefeierten Independent-Film "Sexy Beast" (2000) veranlasste einen britischen Journalisten sogar dazu, McShane den Titel "König der Coolness" zu verleihen. Des Weiteren war McShane in "Agent Cody Banks" (2003) und neben Scarlett Johansson und Hugh Jackman in Woody Allens "Scoop - Der Knüller" (2006) in der Rolle des Joe Strombel zu sehen. Und seine einzigartige Stimme lieh er unter anderem der Figur des Käpt'n Hook in "Shrek der Dritte" (2007).

Weitere Filme mit Ian McShane: "Sie waren Helden" (2006), "Wintersonnenwende - Die Jagd nach den sechs Zeichen des Lichts", "Fall 39", "Der Goldene Kompass" (2007), "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" (2011), "Snow White & the Huntsman" (2012), "Jack and the Giants" (2013).

Foto: Warner

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