Feste Institution in der US-Entertainment-Branche: Rip Torn.
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Rip Torn

Elmore Rual Torn
Lesermeinung
Geboren
06.02.1931 in Temple, Texas, USA
Alter
90 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Rip Torn ist seit rund 40 Jahren eine feste Institution in der amerikanischen Entertainment-Branche. Er besitzt sowohl auf der Leinwand als auch auf der Bühne als Schauspieler und als Regisseur einen hervorragenden Ruf. 1983 erhielt er für seine Nebenrolle in Martin Ritts "Cross Creek - Ich kämpfe um meine Freiheit!" eine Oscar-Nominierung. Sein Part in der Sitcom "The Larry Sanders Show" brachte ihm unter anderem zwei Cable Ace Awards, den American Comedy Award, einen Emmy und drei weitere Emmy-Nominierungen ein. Insgesamt kommt Torn derzeit auf acht Emmy-Nominierungen.

Torn, der sein Handwerk in New York an Lee Strasbergs weltberühmtem Actor's Studio erlernte, war unter anderem in Leinwand-Klassikern wie Richard Brooks' "Süßer Vogel Jugend" (1962), Elia Kazans "Das Gesicht in der Menge" (1957) oder Lewis Milestones "Mit Blut geschrieben" (1958) mit von der Partie.

Zu seinen weiteren Arbeiten für das Kino zählen Barry Sonnenfelds "Men in Black" (1997) sowie die beiden Fortsetzungen von Men in Black 2 und Men in Black 3, Penelope Spheeris' "Senseless" (1998) und Jocelyn Moorhouses "Ein amerikanischer Quilt" (1995). Außerdem ist Rip Torn nicht nur als Theaterregisseur, sondern zuweilen auch als Filmemacher aktiv. So setzte er unter anderem Whoopi Goldberg in "Telephone Terror" (1987) in Szene. Rip Torn ist der Cousin von Sissy Spacek und Vater von drei Kindern. Mit der 1987 verstorbenen Geraldine Page hat er eine Tochter und Zwillingssöhne. Sohn Tony ist ebenfalls Schauspieler.

Weitere Filme mit Rip Torn: "Baby Doll - Begehre nicht des anderen Weib" (1956) von Elia Kazan, Leslie Stevens' Abenteuerfilm "Insel der Gewalt" (1962) mit James Mason, dioe Komödie "Tu das nicht, Angelika" (1962) von Don Weis, Norman Jewisons Spielerdrama "Cincinnati Kid" (1965) mit Steve McQueen, Joseph Sargents Agentenfilm "Ein Spion zu viel" (1965) mit Robert Vaughn, "Big Boy, jetzt wirst Du ein Mann!" (1966) von Francis Ford Coppola, der Kriegsfilm "Blutiger Strand" (1967) von Cornel Wilde, der Spionagefilm "Kugeln sind sein Autogramm" (1967) von Brian G. Hutton, das Drama "Wendekreis des Krebses" (1969), "Der Mann, der vom Himmel fiel" (1976) von Nicolas Roeg, Michael Crichtons Thriller "Koma" (1977), Harvey Laidmans Actiondrama "Cowboy mit 300 PS" (1978), das Drama "Verrat an Julie Roy" (1978) von Paul Wendkos, Peter Levins Drama "Gewalt und Liebe" (1980), die Krimisatire "Verhext" (1982) von Don Siegel, das Familiendrama "Unverstanden" (1983) mit Gene Hackman, die Gangsterfilmparodie "City Heat - Der Bulle und der Schnüffler" (1984) von Richard Benjamin, Carl Reiners Komödie "Ein total verrückter Sommer" (1985), "Dream West - Das abenteuerliche Leben des John Charles Fremont" (1986) von Dick Lowry, "Ausgelöscht" (1987) von Walter Hill, das Melodram "Der Sex-König" (1987), der Kriminalfilm "Laguna brennt" (1987) von Simon Langton, Robert Bentons Krimikomödie "Nadine - Eine kugelsichere Liebe" (1987), Delbert Manns Familiendrama "Ein Tag im April" (1988) mit Tommy Lee Jones, der Actionthriller "Mörderischer Irrtum" (1988), "Zwei Frauen" von Carl Schenkel, "Süßer Vogel Jugend" (beide 1989), Alan Metzgers Krimi "Kojak: Die Verschwörung" (1990) mit Telly Savalas, Peter Levins Familiendrama "Martyrium einer Mutter" (1991), Paul Seeds Katastrophenfilm "Der schwarze Tod" (1992), Larry Fergusons Actionfilm "Hart wie Stahl" (1992), das Familiendrama "Nimm die Hände von unserer Tochter!" (1992) von Linda Otto, Lewis Teagues Komödie "T Bone und Wiesel" (1992), der Abenteuerfilm "Am Ende des großen Traums" (1993) von Jay Craven, Paul Seeds Drama "Dead Ahead" (1993) mit Christopher Lloyd, Sandor Sterns Melodram "Ein Herz für mein Baby" (1993), der Sciencefiction-Thriller "Robocop III" (1993) von Fred Dekker, "Brutale Exzesse - Skandal in der Navy" (1995) von Larry Shaw, Jason Alexanders Beziehungskomödie "Mein Partner mit der heißen Braut" (1995) mit Lolita Davidovich, die Komödie "Unsere feindlichen Nachbarn" (1995) mit Alan Alda, Jonathan Lynns Komödie "Noch dümmer" (1997), "Harveys Zauberballons" (1998), "The Insider" (1999) von Michael Mann, "Die Wonder Boys" (2000) von Curtis Hanson", "Willkommen in Mooseport", "Voll auf die Nüsse" (beide 2004), "Deine, meine und unsere" (2005), "Marie Antoinette" (2006), "Bee Movie - Das Honigkomplott" (Sprecher, 2007).

Rip Torn im TV

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