Nach dem Zerfall der Sowjetunion ist den Vereinigten Staaten der Feind abhanden gekommen. Die Menschen beschäftigen sich wieder mit den Problemen im eigenen Land. Für die Berater des Präsidenten ist klar: Ein neuer Gegner muss her. Ein eher lächerlicher Vorfall wird aufgebauscht - die Kanadier werden zu Feinden erklärt. Durch geschickte Manipulation ist die Nation schon bald bereit, Kanada den Krieg zu erklären.

Mit dieser bösen Satire legte Dokumentarfilmer Michael Moore, Autor des Bestsellers "Stupid White Men" und Oscarpreisträger für "Bowling for Columbine" (2002), seine bislang einzige Spielfilmproduktion vor. Auch hier wird die kritische Haltung Moores mehr als deutlich.

Foto: ZDF © 1995 Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc./Rafy