Der zwölfjährige Miles leidet am Tourette-Syndrom - eine erbliche neurologische Störung, die sich in kuriosen Bewegungen, Tics und Grimassen äußert. Deshalb ist er ein Außenseiter unter Gleichaltrigen. Da er sich aber schon früh als Jazz-Pianist übte, hat er zu beachtlicher Spielkunst gebracht. Sein Vater hat sich jedoch schon früh von ihm abgewendet, und so idealisiert Miles den Saxophonisten Tyrone, weil der an der gleichen Krankheit leidet wie er. Eines Tages lernt Miles sein Idol in einem berühmten Jazz-Club kennen...

Gary Winick gelang hier eine sensibel erzählte, melancholisch-heitere Story über einen ungewöhnlichen Jungen, der trotz seiner Krankheit sein Leben zu meistern versucht. Der hörenswerte Jazz-Soundtrack trägt zusätzlich zu Gelingen des Films bei, denn hier werden Stimmungen in der Musik bestens gespiegelt.