Der gebürtige Türke Mehmet Bicici erfüllt sich seinen lang gehegten Traum vom eigenen Restaurant. Prompt tauchen zwielichtige Gestalten bei ihm auf, die Schutzgeld von ihm fordern. Doch Bicici weigert sich. Er richtet noch am selben Tag die Verlobungsfeier für seinen Sohn und dessen deutsche Freundin aus. Plötzlich stürmt eine Gruppe Skinheads die Feierlichkeit. Zurück bleibt ein verwüstetes Restaurant – und Bicicis toter Sohn. Stoever und Brockmöller finden heraus, dass hinter der Tat nicht allein Ausländerhass steht ...

Seit Mitte der Achtzigerjahre erfuhren rechte Parteien wie die DVU und die Republikaner großen politischen Zulauf bei Wahlen. Und auch rechtsextremistische Bewegungen, die mit ausländerfeindlichen Parolen von sich reden machten, rückten in das Blick der Öffentlichkeit. Grund genug für Regisseur Bernd Schadewald, bekannt als Spezialist für Geschichten, die das Leben schreibt, seinen spannenden Kriminalfall in eine Rahmenhandlung mit rechtsextremen Hintergrund einzubetten. "Voll auf Hass" war nach "Tod im Elefantenhaus" (ebenfalls 1987) der zweite Krimi, den Schadewald mit dem Duo Krug/Brauer drehte.

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