Christopher Lloyd

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Christopher Lloyd ist auf exzentrische Charaktere abonniert
Christopher Lloyd
Geboren: 22.10.1938 in Stamfort, Connecticut, USA

In seinem Spielfilmdebüt als Irrer in Milos Formans "Einer flog über das Kuckucksnest" überzeugt Christopher Lloyd ebenso wie als exzentrischer Dr. Emmet Brown, dem Freund und Mentor von Michael J. Fox in Robert Zemeckis "Zurück in die Zukunft", wo er bereits ein Star ist. Christopher Lloyd hat mit Claude Lelouch und Jack Nicholson, mit Richard Lester und Nicholas Roeg zusammengearbeitet. Er war mit von der Partie, als Mel Brooks sein Remake von Ernst Lubitschs "Sein oder Nichtsein" (1983) drehte, er gehörte zur "Star Trek"-Mannschaft auf ihrer dritten Reise und als Onkel Fester zur "Die Addams Family" (1992) und zur "Die Addams Family in verrückter Tradition" (1993).

Christopher Lloyd erfährt seine Ausbildung am Neighborhood Playhouse in New York und ist mit 16 Mitglied eines Tourneetheaters. Drei Jahre später hat er bei Sanford Meisner Schauspielunterricht und debütiert am Off-Broadway mit "Total Eclipse". Danach ist er an der Spitze: Gleich in drei Stücken steht er erfolgreich mit Meryl Streep auf der Bühne: "Die Besessenen", "Das Lied einer Sommernacht" und "Happyend". 1973 erhält er einen der höchsten Bühnenpreise für seine Titelrolle in Peter Handkes "Kaspar". Zwei Jahre später steht er in "Einer flog übers Kuckucksnest" zum ersten Mal vor der Kamera. Jetzt siedelt er ganz von New York nach Los Angeles über. Zu seinen Erfolgsrollen im Fernsehen gehört sein Jim Ignatowski, ein typischer abgebrannter 68er in der Comedy-Serie "Taxi" (1979-83). Als Richter Doom steht er in "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" (1988) noch einmal für Zemeckis vor der Kamera.

Doch Christopher Lloyd ist nicht nur auf Komödienrollen festgelegt. Er spielt einen skrupellosen Spieler in einem Film wie John Sayles' "Acht Mann und ein Skandal" (1987) über das Chicagoer Baseball-Team "White Socks" und seinen Skandal mit Mafia-Unternehmern. Für sein Spiel in einer Episode von Walt Disneys "Road To Avonlea" erhält er seinen dritten Emmy Award. Weniger glücklich war das Kinopublikum mit seinem Klingonen Kruge in "Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock" von 1984, weil das Publikum die Fernsehserie und ihre Stars noch in bester Erinnerung hatte.

Weitere Filme mit Christopher Lloyd: "Three Warriors" (1977), "Der Galgenstrick", "Lacy And The Mississippi Queen", die TV-Mini-Serie "The Word" (alle 1978), "Mord am Zwiebelfeld", "Pilgrim, Farewell", "Die Frau in Rot", "Butch und Sundance - Die frühen Jahre", "Sieben Stuntmänner räumen auf" (alle 1979), "Schizoid", "Nieten unter sich", Bob Rafelsons "Wenn der Postmann zweimal klingelt" (alle 1980), "Die Legende vom einsamen Ranger", "National Lampoons go to the Movies" (beide 1981), "Money On The Side" (1982), "Mr. Mom", "Schwester Dulcinas 1-Dollar-Coup" (beide 1983), "Die Abenteuer von Buckaroo Banzai", "The Cowboy And The Ballerina", "Joy Of Sex" (alle 1984), "Alle Mörder sind schon da", "Miracles - Ein ganz unglaubliches Abenteuer" (beide 1985), "Krach um Bobo", "Unglaubliche Geschichten", "Hüter des Drachens" (alle 1986), "Tales From The Hollywood Hills", "Track 29 - Ein gefährliches Spiel" (beide 1987), "Das Traumteam" (1988), "Die Jagd nach dem Teufelsrubin", "Zurück in die Zukunft II", "Zurück in die Zukunft III" (alle 1989), "Der Ritter aus dem All" (1991), "Der schwarze Tod", "T Bone und Wiesel" (beide 1992), "Dead Ahead", "Dennis" "Pagemaster", "Twenty Bucks - Geld stinkt nicht oder doch?" (alle 1993), "Angels - Engel gibt es wirklich", "Ferien total verrückt", "Radioland Murders", "In Search Of Dr. Seuss" (alle 1994), Gary Fleders "Das Leben nach dem Tod in Denver", "Im Auge des Sturms", "Rent a Kid", "Mr. Payback", "Tödliches Spiel" (alle 1995), "Angst vor Gefühlen", "Cadillac Ranch", "Die Entführung von Häuptling Rothaut" (alle 1996), "Der Fluch des wilden Truthahns", "Ein Engel spielt falsch", "Echt blond", "Stephen King's Quicksilver Highway" (alle 1997), "Convergence", "Der Onkel vom Mars" (beide 1998), "Alice im Wunderland", "Die Windel-Gang", "It Came From The Sky", "Der Mondmann" (alle 1999), "Tot gefällst du mir am besten", "Happy Birthday", "A Fate Totally Worth Than Death", "Chasing Destiny" (alle 2000), "Wit", "Kids World" (beide 2001), "The Big Time", "Interstate 60", "Malcolm mittendrin" (Serie, alle 2002), "Haunted Lighthouse" (2003), "Admissions", "Clubhouse" (Serie, beide 2004), "A Fate Totally Worse Than Death", "Detective", "Enfants terribles" (alle 2005), "Stacked" (Serie, 2005-2006), "A Perfect Day" (2006), "Flakes", "Fly Me To The Moon" (beide 2007), "Die Ritter von Mirabilis" (2009), "Piranha 3D" (2010), "Die Hexen von Oz" (2011), "A Million Ways to Die in the West" (2014).

Außerdem lieh Christopher Lloyd seine Stimme Zeichentrickfiguren in den Filmen "Ducktales: Der Film - Jäger der verlorenen Lampe" (1990), "Anastasia" (1997) - hier sprach er den bösen Rasputin - und "The Animated Adventures Of Tom Sawyer" (1998), hatte Gastauftritte in den TV-Serien "Barney Miller" (1978 und 1979), "Best Of The West" (1981), "Cheers" (1984), "Unglaubliche Geschichten" (1986), "Frasier" (1993), zwei Folgen von "Chaos City" (1999) und "The Tick" (2001) und wirkte bei den Video Games "Rescue The Scientist" (1994) und "Toonstruck" (1996) mit.

Zur Filmografie von Christopher Lloyd
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