Elisabeth Shue

Lesermeinung
Geboren
06.10.1963 in Wilmington, Delaware., USA
Alter
57 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Elisabeth Shue galt lange Zeit als ewiges Talent, das sich lediglich mit klischeebeladenen Rollen an der Seite namhafter Stars zufriedengeben musste. Doch das änderte sich tatsächlich über Nacht, nachdem sie 1995 als Prostituierte an der Seite von Nicolas Cage in Mike Figgis' "Leaving Las Vegas" aufgetreten war. Diese gewagte Rolle brachte ihr etliche Preise und jeweils eine Golden Globe- und eine Oscar-Nominierung ein.

Ihre Ausbildung erhielt die in der Vorstadt von South Orange in New Jersey aufgewachsene Blondine an Harvard University, als sie bereits eine gefragte Schauspielerin war. Als einziges Mädchen unter vier Geschwistern - ihr Bruder Andrew Shue ist ebenfalls Schauspieler ("Melrose Place", "Der Regenmacher") - lagen ihre Interessen zunächst fernab einer Karriere in der Unterhaltungsbranche. Als aktive Sportlerin studierte sie am Wellesley College Politikwissenschaften mit dem Ziel, Anwältin zu werden.

Ihre schauspielerische Laufbahn begann Elisabeth in Werbefilmen, um damit ihr Taschengeld aufzubessern. Sie war unter anderem das "Burger King Girl". Einmal Gefallen an der Schauspielerei gefunden, nahm Elisabeth Unterricht am Showcase Theatre in New York und bekam schon bald eine Rolle in der TV-Serie "Die Gier nach Ruhm" an der Seite von Craig T. Nelson. Nach ihrem Spielfilmdebüt in "Karate Kid" (1984) spielte sie bereits 1986 die Hauptrolle in dem subtilen Horror-Streifen "Link - Der Butler", in dem eine Menschaffe zur mordenden Bestie mutiert. Es folgten Filme wie "Die Nacht der Abenteuer" (1987), "Cocktail" (1988) mit Tom Cruise und die beiden Fortsetzungen von "Zurück in die Zukunft"Zurück in die Zukunft II" und "Zurück in die Zukunft III" (beide 1989).

Weil sie ihre akademische Ausbildung aber trotz ihrer aufblühenden Karriere abschließen wollte, schrieb sie sich in Harvard ein und setzte ihr Studium in den Drehpausen fort. Die Filme dieser Zeit waren teilweise zwar sehr gut, aber weniger erfolgreich: "Lieblingsfeinde - Eine Seifenoper", "Die blonde Versuchung" (beide 1991), "Vier himmlische Freunde" (1993), "Twenty Bucks - Geld stinkt nicht oder doch?", "Blind Justice" und "Zwei Männer um Natalie" (alle 1994). Deshalb versuchte sie bereits 1995 mit ihrer Rolle in Steven Soderberghs düsterem "Die Kehrseite der Medaille" einen Image-Wechsel. Der Durchbruch gelang ihr schließlich im gleichen Jahr mit "Leaving Las Vegas".

Danach entstehen Filme wie "Der große Stromausfall - Eine Stadt im Ausnahmezustand" (1996) mit Kyle MacLachlan, die Komödie "Cousine Bette" (1996) mit Jessica Lange und Bob Hoskins, "The Saint - Der Mann ohne Namen" (1997) von Phillip Noyce, "Harry außer sich" (1997) von Woody Allen, Volker Schlöndorffs "Palmetto" (1998), "Molly", "Ein heißer Coup" (beide 1999) sowie Paul Verhoevens Horrorfilm "Hollow Man - Unsichtbare Gefahr" (2000).

Weitere Filme mit Elisabeth Shue: "Amy & Isabelle" (2001), "Tuck Everlasting" (2002, Erzählerin), "Leo" (2002), "Mysterious Skin" (2004), "Hide and Seek - Du kannst dich nicht verstecken", "Dreamer - Ein Traum wird wahr" (beide 2005), "First Born", "Gracie" (beide 2007), "Piranha 3D" (2010), "Wie beim ersten Mal", "House at the End of the Street", "Mavericks" (alle 2012). Elisabeth Shue ist seit 1994 mit Produzent und Regisseur Davis Guggenheim ("ER", "The Visitor") verheiratet.

Interview: Elisabeth Shue über den Film "Hollow Man".

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