Allein schon die namhafte Besetzung des Films kann sich sehen lassen. In den Hauptrollen glänzen Michael Caine, Alain Arkin sowie Morgan Freeman. Besonders Letzterer, der als einer der beliebtesten Charakterschauspieler Hollywoods gefeiert wird und einen "Oscar" sein Eigen nennen kann, beweist erneut sein vielfältiges Können als Mime.

Freemann schafft es einerseits hervorragend, die komische Seite seiner Figur Willie zum Ausdruck zu bringen und andererseits ernsthaft dessen persönliches Dilemma darzustellen: ein großes Geldproblem.

Großväter werden zu Gaunern

Anders als erwartet kann Senior Willie sein Rentnerdasein nicht genießen: Die Bank, die ihm eigentlich eine ausreichende Pension zahlen sollte, ist bankrott gegangen – von Dollars auf seinem Konto keine Spur. Und das, obwohl er als rechtschaffender Bürger jahrelang seine Abgaben geleistet hat.

Dieses harte Schicksal trifft auch seine beiden besten Freunde, Joe (Michael Caine) und Albert (Alan Arkin). Die Ungerechtigkeit will das Trio aber nicht kampflos hinnehmen. So startet es einen Rachefeldzug gegen die Bank, der ihr Liquiditätsproblem beheben soll.

Humorvoll in allen Facetten

Mit dieser Geschichte schuf Regisseur Zach Braff, der vielen als Schauspieler aus der US-Comedy-Serie "Scrubs" bekannt sein dürfte, eine erfrischende Komödie, die vor Situations- und Wortwitz schier übersprudelt. Knackige Dialoge mit fetzigen Sprüchen sorgen für viele Lacher.

Besonders Fans des deutschen Filmes "Jetzt oder nie - Zeit ist Geld" aus dem Jahr 2000, in dem ebenfalls drei Rentnerinnen auf die schiefe Bahn geraten, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, werden voll auf ihre Kosten kommen.