Ben Affleck

Wuchs in Cambridge, Massachusetts auf: Ben Affleck. Vergrößern
Wuchs in Cambridge, Massachusetts auf: Ben Affleck.
Fotoquelle: Featureflash/shutterstock.com
Benjamin G. Affleck
Geboren: 15.08.1972 in Berkeley, Kalifornien, USA

Ben Affleck zählt eine Zeit lang zu den angesagtesten Schauspielern und Regisseuren in Hollywood. Dabei kam sein Erfolg nicht über Nacht. Viele Jahre lang blieb Ben Afflecks Wirken auf schlecht bezahlte Rollen in Independent Filmen beschränkt. Doch dann schrieb er mit seinem Freund Matt Damon das Drehbuch zu "Good Will Hunting" (1997) und strich dafür prompt einen Oscar ein. Seitdem ist er ein gefragter Mann. Doch der Reihe nach.

Obwohl in Kalifornien geboren, wuchs Ben Affleck in Cambridge, Massachusetts, auf. Der Grundstock für seine spätere Karriere war schon gelegt, denn Vater Tim und Mutter Chris waren ebenfalls in der Unterhaltungsbranche tätig, Tim Affleck sogar als Schauspieler, der unter anderem Dustin Hoffman und Blythe Danner (die Mutter wiederum von Gwyneth Paltrow) zu seinen Freunden zählte.

Bei so viel Beziehungen ließ der erste feste Job nicht lange auf sich warten: Noch als Kind landete Ben Affleck bei der PBS TV-Show "The Voyages of the Mimi" (1984), 1987 folgte die NBC-Miniserie "Ein Mann nimmt Rache". Schon im Kindesalter war Ben Affleck mit Matt Damon befreundet, dem Mann also, mit dem er viele Jahre später seinen bislang größten Erfolg landen sollte. Doch zunächst war der Weg steinig. Rollen in dem einen oder anderen unbedeutenden TV-Spiel waren nicht das, was sich Ben Affleck so versprochen hatte. Das Schuldrama "Der Außenseiter" (1992) zeigte ihn neben anderen Jungstars wie Chris O'Donnell, Matt Damon oder Brendan Fraser. Der Film von Robert Mandel erzählte von der Diskriminierung eines jüdischen Mitschülers in der amerikanischen Provinz der Fünfzigerjahre. 1993 spielte Ben Affleck unter Richard Linklater in dem Jugenddrama "Dazed and Confused - Sommer der Ausgeflippten", der auch hierzulande in den Kinos lief, ohne Erfolg allerdings.

Mit "Mall Rats - Kaufhaus-Clique in Liebesnöten" (1996) und "Chasing Amy" (1997) stand Ben Affleck zweimal für den aufstrebenden Jungregisseur Kevin Smith vor der Kamera. Wer von Smiths Erstling "Die Ladenhüter" angenehm überrascht war, sah sich hier allerdings weitgehend enttäuschenden Selbstplagiaten gegenüber. Vor allem "Chasing Amy" wird gegen Ende unerträglich hysterisch. Das aber lag nicht an Ben Affleck, dessen darstellerische Leistung für Aufsehen sorgte. 1997 dann verfilmte Gus Van Sant das Drehbuch zu "Good Will Hunting", für das sich Matt Damon und Ben Affleck einen Oscar teilten. Nun endlich standen für Ben Affleck die Türen zum gut bezahlten Mainstream-Kino offen. Hatte er "Chasing Amy" noch für 7000 Dollar Honorar gemacht, brachte ihm seine Rolle in dem Katastrophenspektakel "Armageddon - Das jüngste Gericht" (1998) schon 600000 Dollar ein.

An der Seite von Bruce Willis und Steve Buscemi sah man ihn als einen der waghalsigen Astronauten, die den Kometen sprengen, der auf die Erde zurast. Ben Affleck spielte den jugendlichen Liebhaber von Liv Tyler. Mit Joseph Fiennes und Gwyneth Paltrow drehte er den Oscar-Winner "Shakespeare in Love" (1998). Zu diesem Zeitpunkt bändelte er mit Hauptdarstellerin Paltrow an, was der Klatschpresse Nahrung gab. Neben Sandra Bullock sah man ihn 1998 in der durchschnittlichen romantischen Komödie "Auf die stürmische Art", die nichtsdestotrotz auf Platz 1 der meisten Kinocharts stürmte. Hier spielte er einen jungen Mann, der auf dem Weg zu seiner eigenen Hochzeit eine unkonventionelle Frau trifft und sich beinahe in sie verliebt. Doch am Ende bleibt alles moralisch korrekt; die Ehe wird planmäßig geschlossen.

Moralisch äußerst inkorrekt fanden strenggläubige Christen schon vor dem Kinostart die Komödie "Dogma" (1999) mit Salma Hayek, ein weiterer Film von Kevin Smith. Selbst der Verleih Miramax bekam kalte Füße und gründete für die Kinoauswertung des Films eine eigene Tochtergesellschaft, um Rufschädigungen abzuwehren. Ben Affleck inszenierte auch einen Kurzfilm mit dem witzigen Titel "I killed my lesbian wife, hung her on a meat hook, and now I have a three-picture deal at Disney" (1993). Auch das hört sich moralisch keinesfalls korrekt an ... Mit "Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel" legte Affleck schließlich 2007 sein bemerkenswertes Regiedebüt vor. Ebenfalls sehr gelungen war seine zweite Arbeit als Regisseur, der Thriller "The Town" (2010), in dem er auch die Hauptrolle übernahm. Das Gleiche gilt für das Drama "Argo" (2012), dass Affleck brillant inszenierte und in dem er erneut die Hauptrolle spielte. Der verdiente Lohn: Oscar und Golden Globe 2013 als bester Kinofilm, Golden Globe für Affleck als bester Regisseur sowie Oscars für das beste adaptierte Drehbuch und den besten Schnitt.

Weitere Filme mit Ben Affleck (Auswahl): "In den Fängen eines Fremden" (1987), "Daniele Steels Väter" (1991), "Last Call" (1995), "Der lange Weg der Leidenschaft", "Phantoms" (beide 1997), "Eine Nacht in New York" (1999), "Bounce - Eine Chance für die Liebe", "Risiko - Der schnelle Weg zum Reichtum", "Wild Christmas" (alle 2000), "Pearl Harbor", "Jay & Silent Bob schlagen zurück", "Hilfe, ich habe ein Date!", "Daddy and Them - Durchgeknallt in Arkansas" (alle 2001), "Der Anschlag", "Spurwechsel" (beide 2002), "Daredevil", "Liebe mit Risiko" (beide 2003), "Jersey Girl", "Surviving Christmas" (beide 2004), "Man About Town", "Die Hollywood-Verschwörung", "Smokin' Aces", "Clerks II" (alle 2006), "Er steht einfach nicht auf Dich" (2008), "State of Play - Stand der Dinge" (2009), "Company Men" (2010), "To the Wonder" (2012), "Runner, Runner" (2013), "Gone Girl – Das perfekte Opfer" (2014), "Batman V Superman: Dawn of Justice" (2016).


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