Kurz bevor Rudy und sein Zellenkumpel Nick entlassen werden, wird Nick erstochen. Da Rudy einiges über Nicks schöne Brieffreundin Ashley weiß, gibt er einfach vor, Nick zu sein. Doch nach der ersten (sexuellen) Freude folgt schnell die Ernüchterung: Ashleys brutaler Bruder taucht auf und will von Rudy bzw. Nick die Pläne von einem Spielcasino haben, in dem dieser mal gearbeitet hat. Mit seiner Bande will er die Spielhölle ausrauben. Nun ist Rudy ganz schön unter Zugzwang...

Actionroutinier John Frankenheimer bietet hier einen Thriller, der zwar wirklich gut anfängt, aber bald nur noch auf übertriebene Effekte, Stuntsequenzen und hohes Tempo aus ist. So folgt eine Unglaubwürdigkeit der nächsten und am Ende gar eine Ungeheuerlichkeit. Schade, dass das Drehbuch dann doch nicht mehr zu bieten hat, denn einige gute Ideen stecken in diesem Katz-und-Mausspiel durchaus drin.