Gwyneth Paltrow

Gwyneth Kate Paltrow
Lesermeinung
Geboren
27.09.1972 in Los Angeles, USA
Alter
48 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Als zerbrechliche Muse von Shakespeare schaffte sie den Sprung zum Weltstar: Gwyneth Paltrow spielte in "Shakespeare in Love", John Maddens preisgekröntem Kostümdrama, die heimliche Liebschaft des großen Dichters, die ihn - in sehr freier Auslegung der tatsächlichen Ereignisse - zu "Romeo und Julia" inspiriert. Für ihre Darstellung erhielt sie einen Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie und eine Oscar-Nominierung.

Gywneth Paltrow ist die Tochter der Schauspielerin Blythe Danner ("Futureworld - Das Land von übermorgen", "Akte X - Der Film") und des Produzenten und Regisseurs Bruce Paltrow. Sie und ihr jüngerer Bruder Jake wuchsen in Los Angeles und New York auf. Ein Studium der Kunstgeschichte an der University of California in Santa Barbara brach sie rasch wieder ab - sehr zum Unwillen ihres Vaters. Erst als er seine Tochter am Williamstown Theaters in "Picnic" Seite an Seite mit ihrer Mutter und dem Kollegen Tony Goldwyn sah, ließ er sich erweichen und gab er ihren künstlerischen Ambitionen seinen Segen.

Gwyneth Paltrows Start in die Filmkarriere sah dagegen nicht gerade viel versprechend aus: Sie gab ihr Leinwanddebüt in "Shout" (1991) neben einem John Travolta im absoluten Karrierloch; im selben Jahr spielte sie in Steven Spielbergs überdimensionalem Kasperle-Theater "Hook" (1991) die junge Wendy. In dem TV-Film "Gift des Zweifels" (1992, Regie: Yves Simoneau) sah man sie, ganz wie im richtigen Leben, zusammen mit Blythe Danner als Tochter und Mutter.

Zusammen mit dem mittelprächtigen Thriller "Malice - Eine Intrige" (1993) mit Nicole Kidman erzielte Gwyneth Paltrow erstmals größere Aufmerksamkeit in "Flesh and Bone - Ein blutiges Erbe" (1993) von Steve Kloves. Dort behauptete sie sich eindrucksvoll neben Stars wie Meg Ryan, Dennis Quaid und James Caan. Der eher anspruchsvolle Film, ein weiterer Thriller, war zwar an den US-Kassen ein Flop und wurde deshalb in deutschen Kinosälen gar nicht erst gezeigt, doch die richtigen Leute müssen Gwyneth Paltrow gesehen haben. Denn dieser Film bedeutete für sie einen wesentlichen Karriereschub.

In Alan Rudolphs Künstlerfilm "Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis" (1994) hatte sie ein paar kurze Szenen, dann besetzte sie James Ivory in "Jefferson in Paris" (1995). Außerdem spielte sie eine sexuell gehemmte junge Frau in David Anspaughs recht triefigem Melodram "Moonlight & Valentino" (1995) neben Whoopi Goldberg, Kathleen Turner und Elizabeth Perkins.

Eine kurze, aber sehr prägnante Rolle hatte Gwyneth Paltrow in David Finchers meisterhafter Thriller-Parabel "Sieben" (1995). Dort spielte sie die Ehefrau von Brad Pitt, die in einem psychopathischen Killer Neidgelüste erweckt. Da aber Neid eine Todsünde ist und der Killer (Kevin Spacey) Leute in Sünde auf bestialische Weise abmurkst, muss er sich wegen ihr am Ende selbst bestrafen. Dabei bedient er sich ihrer auf besonders kranke Weise, indem er sie umbringt und ihren Mann zu einer Affekthandlung zwingt - einer weiteren Todsünde, dem Zorn.

In der Kostümkomödie "Jane Austens Emma" (1996) nach Jane Austen spielte Gwyneth Paltrow die Titelrolle. "Große Erwartungen" (1997, Regie: Alfonso Cuaron) nach Charles Dickens zeigte sie in einer weiteren, wenngleich modernisierten, Klassikerverfilmung. "Sie liebt ihn - Sie liebt ihn nicht" (1997) von Peter Howitt war eine leichte Komödie über das Spiel mit dem Zufall: Was hängt alles davon ab, vor allem in amouröser Hinsicht, ob man eine U-Bahn in letzter Sekunde erwischt oder verpasst?

"Ein perfekter Mord" (1998) von Andrew Davis war eine schwache und überkonstruierte Neuverfilmung des Hitchcock-Films "Bei Anruf Mord" (1953). Hier war Michael Douglas als eiskalter Bösewicht das einzige Highlight. Gwyneth Paltrow wirkt desinteressiert, spielt die Bettszenen neben Viggo Mortensen mit abgeklebten Brustwarzen und wirkt insgesamt, als sei sie nicht ganz bei der Sache. Doch in "Shakespeare in Love" zeigt sie sich wieder auf der Höhe ihres Könnens (in den Bettszenen diesmal auch ohne Pflästerchen). Dafür wurde sie auch prompt mit einem Golden Globe und einem Oscar geehrt.

1999 sah man Gwyneth Paltrow an der Seite von Matt Damon, Jude Law und Cate Blanchett in Anthony Minghellas Drama "Der talentierte Mr. Ripley". Danach spielte sie eine Nebenrolle in "Traumpaare - Duets" (2000), einer Regiearbeit ihres Vaters Bruce Paltrow, und mit Ben Affleck in Don Roos' Drama "Bounce - Eine Chance für die Liebe" (2000).

Weitere Filme mit Gwyneth Paltrow: "Das Biest hinter der Maske" (1992), "Der Zufallslover", "Last Exit Reno" (beide 1996), "Eisige Stille" (1998), "Traumpaare - Duets" (2000), "Schwer verliebt", "Die Royal Tenenbaums" (beide 2001), "Besessen", "Austin Powers in Goldständer" (beide 2002), "Flight Girls", "Sylvia" (beide 2003), "Sky Captain and the World of Tomorrow" (2004), "Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn" (2005), "Krass", "Love and Other Disasters" (beide 2006), "Iron Man", "Two Lovers" (beide 2008), "Iron Man 2", "Country Strong" (beide 2010), "Contagion" (2011), "Marvel's The Avengers" (2012), "Iron Man 3" (2013).

Filme mit Gwyneth Paltrow

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