Hollywoodstar Kevin Costner.
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Kevin Costner

Kevin Costner
Lesermeinung
Geboren
18.01.1955 in Lynwood, Kalifornien, USA
Alter
65 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Elliot Ness heißt der smarte Polizeiagent, der sich mit seiner kleinen Truppe aufmacht, im Chicago der Zwanzigerjahre dem großen Gangsterboss Al Capone das Handwerk zu legen. Die Rolle in Brian De Palmas "Die Unbestechlichen" (1987) bedeutet für Kevin Costner den Start für eine ungewöhnliche Karriere. "Schwer beeindruckt von mir, nicht wahr? Sie wissen es nur noch nicht", sagt er süffisant zu Sean Young in "No Way Out - Es gibt kein Zurück" (1987).

Vier Jahre später gründet er seine eigene Produktionsfirma und landet mit dem selbst inszenierten Film "Der mit dem Wolf tanzt" (1990) einen ungewöhnlichen Erfolg. Sieben Oscars erhält der Film, in dem Costner auch die Hauptrolle des Leutnant Dunbar spielt. Ein Film, an den niemand glaubte, der aber ein Kassenhit wurde. Jetzt hat Costner carte blanche als Schauspieler und Regisseur. Doch er hält sich zurück, schlägt viele Rollen und anderen Filmen aus. Er produziert einen "Robin Hood - König der Diebe"-Film (1991), in dem er selbst die Hauptrolle spielt, und gewinnt Sean Connery für eine kleine Rolle.

Alle Arroganz, Brutalität und Schurkerei - etwa wenn er sich als sowjetischer Spion entpuppt - verzeiht man seinen Protagonisten, weil er halt so gut, so sympathisch ausschaut. Costner hat den Star-Appeal eines Gary Cooper oder James Stewart. Und wie Cooper ist er weit mehr Star als Schauspieler. Und dieser Vergleich zeigt auch etwas: Costner ist kein moderner Kinoheld, er ist eher klassisch. Der Sohn eines landflüchtigen Einwanderers, der sich in Oklahoma als Farmer niederlässt, ist der Prototyp des Cowboy, des Farmers, des Sportstars. Er ist der Mann, der Träume wahr zu machen versucht. Studiert hat er etwas Bodenständiges: Marketing und Finanzwesen. Doch ihn treibt es zum Theater. In der South Coast Actors Coop spielt er in Stücken von Arthur Miller und Clifford Odets. Dann nach den ersten Kinorollen geht es ganz rasch nach oben.

Oben zu bleiben, das ist - abseits und in Opposition zu Hollywood - nicht leicht. Nach dem Riesenerfolg als Ermittler in Oliver Stones "John F. Kennedy - Tatort Dallas" (1991) ist er Co-Produzent in Lawrence Kasdans Riesenflop "Wyatt Earp - Leben einer Legende" (1994), der Produzent von "Rapa Nui - Rebellion im Paradies" (1994), und mit "Waterworld" (1995) landet er beinahe in einem Multimillionen-Dollar-Grab. Doch auch das kann Kevin Costner nicht das Lachen rauben: Sein wiederum selbst inszenierter Film "Postman" (1997) wird zum noch größeren Desaster und mit fünf Himbeeren für den schlechtesten Film der Saison veralbert.

Ausgezeichnet ist allerdings das Drama "Thirteen Days" (2000), in dem Regisseur Roger Donaldson die berühmte Kuba-Krise von 1962 thematisiert. Kevin Costner spielt den Berater des Präsidenten John F. Kennedy alias Bruce Greenwood, mit dem er in letzte Minute einen aufziehenden Weltkrieg abwenden kann. 1999 machte Costner auf sich aufmerksam, als er sagte, dass er seit Jahren 50 Millionen Dollar in neue Techniken investiert habe. "Hätte er davon Aktien gekauft, dann hätte ich vielleicht 200, 300 Millionen Dollar mehr", meinte Costner, aber die Umwelt sei es ihm allemal wert. Sein neuestes Projekt sei ein Verfahren, das Öl und Wasser trenne. Er hoffe, dass es bald bei Ölkatastrophen das Schlimmste verhindern könne. Stolz ist Costner auf eine von ihm (bzw. seinem Geld) entwickelte Batterie, die von der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und Boeing für einen Marsflug ausgewählt worden sei.

Weitere Filme mit Kevin Costner: "Sizzle Beach, USA" (1979), "Shadows Run Black", "Chasing Dreams - Träume sind wie Staub im Wind" (beide 1981), "Night Shift - Das Leichenhaus flippt völlig aus" (1982), "Ein Tisch für fünf", "Das letzte Testament", "Gewagtes Spiel" (alle 1983), "The Gunrunner" (1984), "Die Sieger - American Flyers", "Fandango", "Silverado" (beide 1985), "Unglaubliche Geschichten" (1986), "Annies Männer" (1988), "Feld der Träume" (1989), "Eine gefährliche Affäre - Revenge" (1990), "Bodyguard" (1992), "Perfect World" (1993) von Clint Eastwood, "Das Baumhaus" (1994) von Jon Avnet, "Tin Cup" (1996), "Message In A Bottle", Sam Raimis "Aus Liebe zum Spiel", "Knocked Out - Eine schlagkräftige Freundschaft" (alle 1999), "Crime Is King" (2000) und "Im Zeichen der Libelle" (2002), "Open Range - Weites Land" (2003, auch Regie), "An deiner Schulter" (2004), "Wo die Liebe hinfällt" (2005), "Jede Sekunde zählt - The Guardian" (2006), "Mr. Brooks - Der Mörder in Dir" (2007), "Company Men" (2010), "Hatfields & McCoys" (2012), "Man of Steel", "Jack Ryan: Shadow Recruit" (beide 2013), "3 Days to Kill" (2014).

filmografie
Kevin Costner im TV

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