"American Beauty" machte ihn bekannt: Wes Bentley
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Wes Bentley

Wesley Cook Bentley
Lesermeinung
Geboren
04.09.1978 in Jonesboro, Arkansas, USA
Alter
43 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Wes Bentley machte seine ersten schauspielerischen Gehversuche auf Kleinkunstbühnen in Little Rock, bevor er die berühmte wie strapaziöse Juillard School in New York absolvierte. Sein Filmdebüt gab er in einem kleinen Part in der Toni Morrison-Verfilmung "Menschenkind" (1998) von Jonathan Demme. Danach sah man ihn in der internationalen Koproduktion "Three Below Zero" (1998), bevor er auch schon seinen Durchbruch in Sam Mendes "American Beauty" feierte.

Denn ebenso lustvoll, wie Kevin Spacey hier als Lester Burnham eine Schneise durch Suburbia schlug, so leicht brachte Wes Bentley als geheimnisvoller Ricky Fitts die Welt dazu, einer Tüte beim Tanzen zuzusehen, indem er seiner Figur das Wissen der Welt in die Augen zu legen schien und sonderbar anrührende Mehrdeutigkeit verlieh.

Hollywood erkannte sein nicht alle Tage daherkommendes Talent sofort, und wo die Publizität gleich mit einem "Vanity Fair"-Cover gesichert wurde, da lehnte Bentley darstellerisch lieber die ganz großen Kommerzfilme ab, sondern suchte Chancen zu guter Schauspielerei. So etwa als ungewöhnlicher Serienmörder in "White River Kid" (2000) mit Antonio Banderas, Ellen Barkin und Bob Hoskins oder in Michael Winterbottoms nicht immer gelungenen Western "Das Reich und die Herrlichkeit" (2000).

2002 sah man Wes Bentley in Shekhar Kapurs Abenteuerfilm "Die vier Federn", in dem Heath Ledger und Kate Hudson seine Mitspieler waren. Weitere Filme mit Wes Bentley: "The Game of Their Lives" (2005), "Weirdsville", "Ghost Rider", "The Ungodly", "P2 - Schreie im Parkhaus" (alle 2007), "Edgar Allan Poe's Ligeia", "The Last Word" (beide 2008), "Underworld Awakening", "Gone" (beide 2011), "Die Tribute von Panem - The Hunger Games" (2012).

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