Costners "feuchter Traum" spielt in einer postapokalyptischen Welt, die künstlich im Wasser aufgebaut wurde: Nach einer ökologischen Katastrophe ist die Erde durch das Schmelzen der Polkappen überflutet. Überlebende haben sich künstliche Atolle geschaffen und unser fischiger Held wandert über die Meere, um gegen den menschlichen Abfall (hier ein dämonisch wirkender Dennis Hopper) zu kämpfen ...

Nach Monaten der Produktionsprobleme schaffte es das skandalumwitterte 170-Millionen-Dollar-Werk doch noch in die Kinos. Aber nach anfänglich gutem Start gingen die Einnahmen an den amerikanischen Kinokassen drastisch zurück, so dass die Medien schon von "Kevin's Gate" (in Anlehnung an Ciminos Finanzdisaster "Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel") sprachen. Die Story des Sciencefiction-Epos erinnert an Filme wie "Mad Max" (hier also "Wet Max"?) und klingt wie eine Chlor-Version vom "Road Warrior". Insgesamt eine oberflächliche, bunte Mischung aus Action, gigantischem Produktionsdesign und Visual-Effekten. Aber eben wegen dieser Schaueffekte kann man den Film doch noch als annehmbare Unterhaltung empfehlen.

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