"Planet der Affen: New Kingdom" erzählt von einem neuen Königreich der Primaten - und er sitzt auf dem Thron: Proximus Caesar.

Planet der Affen: New Kingdom

KINOSTART: 09.05.2024 • Sciencefiction • United States of America (2024) • 145 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
Kingdom of the Planet of the Apes
Produktionsdatum
2024
Produktionsland
United States of America
Laufzeit
145 Minuten
Regie
Music
Kamera
Affen beherrschen jetzt die Welt
Von Jonas Decker

Proximus Caesar referiert wie ein Geschichtslehrer über die längst vergangene Zeit der Menschen. Sie seien einst zu "großen Dingen" fähig gewesen. "Sie konnten fliegen wie Adler und über Ozeane hinweg sprechen." Doch das Zeitalter der Menschen sei vorbei. "Jetzt ist unsere Zeit gekommen." Mit "uns" meint er eine neue Generation hochentwickelter Affen. An der Spitze ihres Königreichs steht er selbst – ein machtbesessener Bonobo-Imperator und die zentrale Figur des neuen Science-Fiction-Blockbusters "Planet der Affen: New Kingdom".

Drei neue "Planet der Affen"-Filme liefen zwischen 2011 und 2017 bereits im Kino, im bislang letzten ("Survival") eskalierte der Konflikt zwischen Menschen und Affen in einem offenen Krieg. In "Planet der Affen: New Kingdom" ist dieser Krieg nur noch eine blasse Erinnerung. Die Geschichte spielt etwa 300 Jahre nach den Ereignissen von "Survival". Die Affen sind inzwischen die dominante Spezies auf dem Planeten, die letzten Menschen haben ihnen nichts mehr entgegenzusetzen und fristen ein wildes, primitives Dasein auf Steinzeit-Niveau.

Affen, die Menschen in Käfige sperren: Bilder wie diese machen seit jeher den schaurigen Reiz der "Planet der Affen"-Filme aus, die ursprünglich auf den Roman "La Planète des singes" (1963) von Pierre Boule zurückgehen. In "Planet der Affen: New Kingdom" ist es nicht anders. Szenen von Affen auf Pferden, die Menschen hinterherjagen, um sie einzufangen und zu quälen, halten unserer realen Zivilisation mit ihren umgekehrten Vorzeichen einmal mehr den Spiegel vor.

Über dieses neue Primaten-Königreich herrscht in tyrannischer Manier Proximus Caesar (Kevin Durand). Er ist der wohl mächtigste Primat der gesamten "Planet der Affen"-Historie und strebt trotzdem nach mehr. Proximus Caesar weiß um die überlegenen alten Technologien, über welche die Menschen einst verfügten (nicht zuletzt auch mit Blick auf moderne Waffen), und möchte sich diese unbedingt zunutze machen, um seine Position langfristig zu sichern. Moralische oder ethische Fragen spielen für ihn, anders als für seinen Vorgänger Caesar in den früheren Filmen, keine große Rolle.

Regisseur Wes Ball und Drehbuchautor Josh Friedman entwerfen in "Planet der Affen: New Kingdom" eine abgründige und brutale Welt, in der Affen nur selten "die besseren Menschen" sind. Aber es gibt doch Hoffnung: Noa (Owen Teague), ein junger Schimpanse, stellt unbequeme Fragen rund um die neue Weltordnung. Wäre es nicht vielleicht doch möglich, dass Affen und Menschen friedlich koexistieren?

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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