Wenn Ryan Gosling, Rooney Mara, Michael Fassbender sowie Natalie Portman und Cate Blanchett gemeinsam auf der Leinwand stehen – was kann da schon schief gehen? Wenn man bedenkt, dass es Terrence Malick ist, der diese Stars zusammenbringt, doch einiges.

Zwar konnte der Regisseur mit Filmen wie "The Tree of Life" überzeugen, doch sein nun vorletztes Werk "Knight Of Cups", in dem ebenfalls Portman und Blanchett zu sehen waren, kam trotz beeindruckender Bilder und Sequenzen eher verwirrend daher.

Liebe und Musik

Auch dieses Mal ist die Geschichte nicht ganz einfach zu greifen, denn was mit einer Party beginnt, spaltet sich bald in ein Geflecht aus Beziehungen auf: Musikproduzent Cook (Michael Fassbender) hat geladen, wodurch sich sein Schützling BV (Ryan Gosling) sowie seine Geliebte Faye (Rooney Mara) treffen und einander verfallen.

Allerdings erzählt Faye BV nicht die ganze Wahrheit über ihr Verhältnis zu dem gemeinsamen Bekannten, sodass ihre Liebe nicht lange bestehen bleibt. Die Trennung folgt, und beide finden bald wieder neue Partner. Auch Cook bandelt mit jemandem an: der Kellnerin Rhonda (Natalie Portman).

Auch für Cineasten zu cineastisch?

Die Intention hinter dieser Story ist dabei wohl eine kritische, die das Musikbusiness als kalte Atmos­phäre den Liebenden entgegenstellen soll. In seiner gewohnten Manier komponiert Malick allerdings keine zusammenhängende Handlung, sondern lässt die Elemente teils zu lose im Raum stehen und füllt die Lücken mit nicht immer sinnhafter Philosophie.