Lucas Hedges: Jungdarsteller mit viel Potential.
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Lucas Hedges

Lesermeinung
Biografie

Im Januar 2017 - mit der Nominierung für den Oscar als Bester Nebendarsteller - rutschte Lucas Hedges ins Bewusstsein der Medien und ins Blitzlichtgewitter auf dem Roten Teppich. Ob er sich dort dauerhaft halten wird, muss die Zukunft zeigen. Doch die Chancen stehen gut, zeichnet sich Lucas in erster Linie dadurch aus, dass er eine große Menge Talent mitbringt und eine mindestens ebenso große Portion Ehrgeiz.

Für Lucas stand schon in sehr jungen Jahren fest, dass er als Schauspieler Karriere machen möchte. Seine erste Rolle übernahm er 2007 - knapp zehn Jahre alt - in "Dan - Mitten im Leben!". Die Komödie ist eine Art Familienprojekt, bei dem sein Vater Peter auf dem Regiestuhl Platz nahm und zu dem dieser auch das Drehbuch lieferte. Und auch bei seinem zweiten Filmengagement, Wes Andersons "Moonrise Kingdom" (2012), war Lucas noch recht "kindlich". Ein Blick auf Lucas' junge Karriere zeigt vor allem "mehr Klasse als Masse". Er lässt sich nicht verheizen, wählt mit Bedacht seine Rollen aus und beweist dabei ein goldenes Händchen.

Auf "Moonrise Kingdom" folgte 2012 Dante Ariolas Tragikomödie "Ein tolles Leben". Hier sah man Lucas in einer kleinen Rolle an der Seite von Colin Firth und Emily Blunt. Die Liste der außergewöhnlichen Engagements kann fortgeführt werden: 2013 spielte er in Jason Reitmans Drama "Labor Day" eine Rolle und wurde von Terry Gilliam als Bob in dem Fantasy-Drama "The Zero Theorem" besetzt. 2014 kam es zu einer erneuten Zusammenarbeit mit Wes Anderson. In der Komödie "Grand Budapest Hotel" übernahm Lucas Hedges einen kleinen Part. Ebenfalls 2014 sah man ihn zudem in dem Drama "Kill The Messenger", das Michael Cuesta inszenierte.

Durchbruch mit "Manchester by the Sea"

2016 schließlich die Rolle, die Lucas seine erste Oscar-Nominierung einbrachte und ihm einen reichen Regen an weiteren Auszeichnungen bescherte: Als Patrick in Kenneth Lonergans hochgelobtem Drama "Manchester By The Sea". Vor allem in den Kategorien "Nachwuchsdarsteller" oder "Durchbruch" konnte der sympathische Darsteller bei vielen Preisverleihungen für diesen bemerkenswerten Leinwandauftritt punkten. Bei der Preisverleihung zu den "22nd Annual Critics' Choice Awards" im Dezember 2016 bedankte er sich auf sehr charmante Art und Weise. Der Film habe dafür gesorgt, dass er sich selbst besser fühle und mehr leiden könne. Die wohlwollenden Lacher hatte er mit dieser Dankesrede auf seiner Seite.

Kurios: Auch Lucas' Vater Peter Hedges war schon für den Oscar nominiert. Der Drehbuchautor und Filmregisseur galt 2003 mit seinem Drehbuch für den Film "About a Boy oder: Der Tag der toten Ente" als Anwärter auf die Goldstatuette.

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