Ausgabe vom 18. März

„Bares für Rares“: Wunschpreis? „Irgendwas im sieben- oder achtstelligen Bereich!“

18.03.2026, 14.29 Uhr
Bei „Bares für Rares“ staunen selbst die Händler: Eine ungewöhnliche Kaufentscheidung und skurrile Puppenköpfe machen die Folge besonders.
Horst Lichter
Horst Lichter  Fotoquelle: © ZDF

Dieses Mal wird es gleich doppelt kurios bei „Bares für Rares“. Es kommt nämlich nicht nur zu einer kuriosen Entscheidungsfindung. Auch einzigartige Kuriositäten gibt es zu ersteigern.

Schmuckverkäufer hat bei „Bares für Rares“ die Qual der Wahl

Den obligatorischen Schmuck bietet dieses Mal Peter an. Diese hatte seine Großmutter 1932 als Geschenk von ihrem Mann erhalten. Wendela Horz lobt das „sehr schöne Armband“. Es besteht nicht nur aus 585er Weißgold, sondern bietet auch funkelnde Diamanten und Smaragde. 2.000 Euro möchte Peter für das Armband am liebsten erlösen. Wendelas Schätzung ist allerdings etwas niedriger – auch weil die Edelsteine kleine Wertminderungen aufweisen. So beläuft sich ihre Expertise auf 1.500 bis 1.800 Euro.

Peter übergibt das Armband im Händlerraum direkt der bekanntermaßen schmuckaffinen Elke Velten, die davon auch angetan ist: „Wunderschön!“ Das erste Gebot kommt aber von Anaisio Guedes: „1.100“. Doch Elke sowie Jan Čížek möchten das Schmuckstück auch haben. Peter erklärt, dass er sich als Verkaufspreis 1.800 Euro wünscht. Fast zeitgleich erklären sich Daniel und Anaisio bereit, diese Summe zu bezahlen. Gibt es nun ein Bieterduell? Nein. Der Verkäufer soll den Käufer auswählen. Peter entscheidet sich schließlich für Daniel, der seine Geldbörse daraufhin um 1.800 Euro erleichtert – das wird noch Folgen haben.

Horst feiert: „Das ist ja das Kurioseste, was wir jemals da hatten!“

Horst ist begeistert: „Das ist ja das Kurioseste, was wir jemals da hatten!“ Dabei handelt es sich um acht Puppenköpfe, die Prominente von Franz Beckenbauer bis Steven Spielberg karikiert darstellen. Der Sender Pro7 hatte mit diesen Handpuppen das Filmprogramm während der WM 1998 beworben. Auch der Verkäufer Carsten ist eigentlich ein Promi. Schließlich spielt und spricht er Bert sowie das Krümelmonster in der Sesamstraße. Leider sind die beweglichen Augen der Figuren teilweise defekt.

Was sich der Puppenspieler als Verkaufserlös wünscht? „Irgendwas im sieben- oder achtstelligen Bereich!“ Sofort fügt er allerdings lächelnd hinzu: „Hinterm Komma.“ Mit 120 Euro pro Kopf – also insgesamt 960 Euro – wäre Carsten zufrieden. Experte Detlev Kümmel hält sogar 1.600 bis 1.800 Euro für möglich.

„Mega! Das sind genau die Sachen, die wir suchen.“

Im Händlerraum laden die Puppenköpfe zum Bespielen ein und sorgen dabei für viel Gelächter. Vor den ersten Geboten weist Carsten noch auf die aufwendige Machart der Puppen hin, wegen der jede in der Herstellung damals etwa 10.000 DM gekostet hätte – ein cleverer Schachzug. Daniel Meyer ist ganz hin und weg von diesen Raritäten: „Mega! Das sind genau die Sachen, die wir suchen. Sachen, die man nicht kaufen kann.“

Christian Vechtel startet die Auktion mit einem Gebot von 800 Euro. Der immer noch etwas sprachlose Daniel erhöht auf 900 Euro. Christian kontert mit 1.000 Euro. Beide bieten sich immer höher. Da kommt Daniel eine Idee und wendet sich an seinen Kollegen: „Wollen wir uns die teilen?“ Der stimmt dem Vorschlag zu. Nun gilt es nur noch, den Verkäufer, zu überzeugen. Der wäre mit einem Verkaufserlös von 1.500 Euro einverstanden. Die Summe bringen Christian und Daniel zusammen auf, wobei Letzterer sich von seinen Kollegen nach dem letzten Schmuckkauf sogar noch Geld leihen muss. Der Händler muss deshalb selbst über sich lachen: „Kein Geld in der Tasche, aber große Klappe. So kennt man mich!“

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