Ausgabe vom 24. März

Drei packende Händlerduelle bei „Bares für Rares“: „Das gibt es nur hier!“

24.03.2026, 10.20 Uhr
In der aktuellen Folge von "Bares für Rares" werden eine mondförmige Brosche, ein historischer Spielautomat und eine eindrucksvolle Eulenskulptur versteigert.
Horst Lichter
Horst Lichter  Fotoquelle: © ZDF

Dieses Mal lassen es die Händler im Pulheimer Walzwerk richtig krachen. Kein Wunder: Schließlich geht es um ein überirdisches Schmuckstück, einen historischen Spielautomaten sowie um ein echtes Liebhaberstück.

Mondpreis für Schmuckstück bei „Bares für Rares“?

Die Brosche, die Ole den Händlern anbieten möchte, ist irgendwie nicht von dieser Welt. Denn sie stellt einen Sichelmond dar, der mit zahlreichen funkelnden Diamanten besetzt ist – oder wie Horst Lichter es ausdrückt: „In diesen Mond haben die auch reichlich Steine reingekloppt.“ Wendela Horz zählt 57 Diamanten mit einem Gesamtgewicht von 6,5 Karat. Ansonsten besteht die Sichelmondbrosche aus 750er Gold und stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das lässt auf einen hohen Wert schließen. Der Student wünscht sich dann auch 5.000 Euro. Die Expertin taxiert das Schmuckstück zwischen 4.000 und 5.000 Euro.

Überraschung! Ole übergibt die Brosche im Händlerraum nicht Schmuckfan Elke Velten, sondern Anaisio Guedes. Ein Fehler? Nein, denn der Brasilianer gesteht: „Sie sind bei mir genau richtig. Ich liebe Broschen.“ Deswegen ist Anaisios Eröffnungsgebot in Höhe von 800 Euro auch nur ein Anfang. Daniel Meyer hält dagegen. Als die Expertise bekannt wird, bekommen die Gebote neuen Schwung und Anaisio hinterlegt 3.500 Euro als „letztes Gebot“. Daniel nutzt die Gelegenheit, um auf 3.600 Euro zu erhöhen. Doch Anaisio will sich doch noch nicht geschlagen geben. Am Ende muss Daniel tief in die Tasche greifen und bezahlt 4.300 Euro.

Wer bekommt den Spielautomat? So ein Duell gab es bei „Bares für Rares“ noch nie!

Das Mutter-Tochter-Gespann Jaqueline und Sophie-Marie hat einen besonderen Spielautomaten im Gepäck. Dabei handelt es sich um einen sogenannten „Tura-Ball“-Nadelspieler aus den 1930ern, wie Detlev Kümmel erörtert. Ein Ball gelangt ähnlich wie bei einem Flipperautomaten auf die Spielfläche, soll aber hier direkt in einem Loch mit einer möglichst hohen Punktzahl landen. Sophie-Maries Großeltern wollten das Gerät zunächst entsorgen oder verschenken. Nun wünscht sie sich dennoch satte 500 Euro als Verkaufserlös. Der Experte hält immerhin 350 bis 400 Euro für möglich.

Im Händlerraum weckt der Automat direkt den Spieltrieb. Besonders Anaisio hat Spaß und eröffnet den Gebotsreigen mit 100 Euro. Doch alle Händler sind interessiert. Schließlich kulminiert der Wettstreit in einem Duell zwischen Jan Čížek auf der einen und Anaisio auf der anderen Seite. Bei 370 Euro einigen sich die beiden Kontrahenten darauf, ein Duell am Nadelspieler entscheiden zu lassen. Der Tscheche legt mit 300 Punkten vor. Sein brasilianischer Kontrahent kommt jedoch nur auf 100 Zähler. Jan ist begeistert: „Tschechien schlägt Brasilien: Das gibt es nur hier!“

Verrücktes Bieterbattle bei „Bares für Rares“ pulverisiert Expertise

Alfred möchte eine Keramik veräußern, die eine Waldohr-Eule darstellt. Bianca Berding datiert diese um das Jahr 1900 und lobt den sehr guten Zustand sowie die „majestätische Größe“. Alfred wünscht sich über 300 Euro für seinen Keramikvogel. Die Expertin taxiert den Wert sogar auf 350 bis 500 Euro.

Doch mit dem, was sich nun im Händlerraum abspielt, hätte wohl niemand gerechnet. Dabei ist gleich spürbar, dass Elke die Eule haben möchte, da sie Anaisios Gebot von 200 Euro direkt verdoppelt. Doch Daniel hält dagegen. Als Elke bei 500 Euro ankommt, hat Christian einen Verdacht: „Das muss Liebe sein.“ Elke und Daniel überbieten sich immer weiter und hören auch nicht auf, als sie erfahren, dass die Expertise längst überschritten ist. Das Bieterbattle endet mit Gelächter, Applaus und Elke, die satte 1.250 Euro für die Keramik bezahlt: „Ich habe mich halt verliebt.“

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