„Bares für Rares-“Händler von Expertise geschockt: „Alter Schwede!“
Die Highlights bei Deutschlands beliebtester Trödelschmuck sind dieses Mal religiöse Kunst und ein historischer Armreif.
Händlerduell um hochwertige religiöse Kunst bei „Bares für Rares“
Kein Schmuckstück, sondern ein „schmuckes Stück“ – wie Horst Lichter findet – möchte Joachim bei „Bares für Rares“ verkaufen. Das Rollbild hatte der Gärtner vor rund 20 Jahren auf einem Flohmarkt erstanden. Friederike Werner erklärt, dass es sich um ein buddhistisches Thangka aus Nepal handelt. Dieses stammt aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und befindet sich in sehr gutem Zustand. Zudem gäbe es „keine offenen Wünsche mehr, was die Qualität angeht“. Wertsteigernd ist auch die Tatsache, dass es sich um ein gesegnetes Objekt handelt, wie eine Inschrift auf der Rückseite verrät.
Joachims Wunschpreis für das buddhistische Ritualbild beläuft sich auf 200 Euro. Auf dem Flohmarkt dürfte er deutlich weniger bezahlt haben. Doch die Schätzung der Expertin bewegt sich in ganz anderen Sphären: 1.200 bis 1.500 Euro. Kein Wunder, dass Horst die Höhe der Expertise mit einem anerkennenden Pfeifen kommentiert. Doch werden auch die Händler so tief in die Tasche greifen?
Nicht, wenn es nach Wolfgang Pauritsch geht. Der Profi erklärt nämlich, dass derartige Dinge vor 30 Jahren zwar 500 oder 700 Mark gebracht hätten, derzeit der Markt aber schwierig sei. Immerhin bieten sich aber Sarah Schreiber und Fabian Kahl gegenseitig bis auf 400 Euro hoch. Dann tut Walter Lehnertz jedoch dem Verkäufer den Gefallen, nach der Expertise zu fragen. Die Antwort schockiert „Eifel-Waldi“: „Alter Schwede!“ Die Höhe der Expertenschätzung befeuert das Bieterduell zwischen Fabian und Sarah – mit dem besseren Ende für die Händlerin. Denn sie sichert sich das Thangka für 1.000 Euro. Kein Wunder, dass Joachim mit dem Verkaufspreis „sehr zufrieden“ ist.
„Bares für Rares“: Dreikampf um wertvollen Antikschmuck
Elke möchte einen goldenen Armreif veräußern, den sie vor über drei Jahrzehnten für sich gekauft hatte. Allerdings fehlen Stempel oder Punzen. Die Verkaufsquittung und Heide Rezepa-Zabel können das Rätsel aber lösen. Das Schmuckstück besteht aus 15-karätigem Gold. Raffiniert eingefasste Türkisperlen bilden dazu einen raffinierten Kontrast. Das Design zitiert nicht nur antike Schmuckstücke. Auch der Armreif selbst ist heute eine Antiquität und dürfte zwischen 1860 und 1880 entstanden sein. Horst ist überrascht: „Mein lieber Herr Gesangsverein.“
Doch was möchte Elke für den Schmuck haben? Immerhin hatte der Armreif vor über 30 Jahren bereits 2.900 DM gekostet. Der Wunschpreis der rüstigen Rentnerin ist mit 800 bis 1.000 Euro angesichts des Kaufpreises relativ bescheiden. Die Expertin taxiert den Wert zwischen 1.000 und 1.200 Euro.
Elke hat offensichtlich „Bares für Rares“ schon einige Male gesehen. Darauf deutet zumindest die Tatsache hin, dass sie ihren Armreif gezielt Schmuckfan Elisabeth „Lisa“ Nüdling übergibt. Die ist nicht nur angetan („Aaaach, schön!“), sondern probiert das Schmuckstück auch direkt an. Passt perfekt – da dürfte es die Händlerkonkurrenz schwer haben. Dennoch rechnet sich Wolfgang („ganz hübsch gemacht“) Chancen aus und eröffnet mit 700 Euro. Doch Lisa kontert direkt und auch Fabian bietet mit. Das Trio bietet sich langsam höher, doch am Ende hat die Händlerin mit 1.050 Euro die Nase vorn – Expertise erreicht und Wunschpreis übertroffen. Kein Wunder, dass auch Elke mit dem Ergebnis „sehr zufrieden“ ist.
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